Aufgrund der anstehenden Wahl des Studierendenparlaments (StuPa) am 16.11.2015 – 20.11.2015 veranstaltet der Wahlausschuss eine Kandidierendendebatte. Diese soll als Anlass dienen, gemeinsam mit den Direkt-und ListenkandidatInnen („Parteien“) ins Gespräch zu kommen. Es besteht die Möglichkeit gemeinsam Anliegen, Ziele und Ideen für die kommende Amtsperiode des Stupas zu diskutieren.
Wir laden herzlichst alle KandidatInnen, alle StudentInnen und Interessierte ein diese Veranstaltung als Gelegenheit des Austauschs und Kennenlernen der KandidtInnen zu nutzen. Darüber hinaus bieten wir den KandidatInnen die Möglichkeit, ihr Vorhaben und ihre Person vorzustellen.
Die Veranstaltung findet am 12.11.2015 am Berliner Tor 5, in Raum 1.10 um 15 Uhr statt.
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(N)Olympia – Etwas Besseres als Olympia
Forschendes Lernen ist Lernen in der Auseinandersetzung mit den zentralen Fragen unserer Zeit:
Am 29.11. ist die Hamburger Bevölkerung aufgerufen, abzustimmen, ob sich Hamburg für die Olympischen Spiele 2024 bewerben soll. Wie an den vergangenen Olympia-“Events“ deutlich wurde, erwarten uns: Milliarden Kosten und Profite für Coca Cola, McDonalds und Co., Mietensteigerung, unvernünftige Infrastrukturprojekte, Leistungswahn und Aufrüstung des Sicherheitsapparates.
Stattdessen benötigen die öffentlichen Bereiche in Sozialem, Kultur, Gesundheit, Bildung und Infrastruktur opulente Ausgaben, um die städtischen Bedarfe zu erfüllen und eine menschenwürdige Lebensperspektive für alle zu realisieren.
Um diesen Widerspruch zu verdecken, werden seit Monaten Millionen für eine Pro-Olympia-Kampagne missbraucht, die nicht der Mehrheit der Bevölkerung dient, sondern einer kleinen Clique aus Handelskammer, korrupten PolitikerInnen und journalistischen LohnschreiberInnen, die daran verdienen wollen.
Die Hamburger Hochschulen sind aufgerufen, sich zu Olympia zu positionieren. Das wollen wir tun: Wir wollen eine gemeinsame Position diskutieren und weitere Konsequenzen in Form von Aktivitäten, Veranstaltungen und Publikationen vereinbaren, um etwas Besseres als Olympia zu verwirklichen.
Veranstaltung im Rahmen des Hochschultages der HAW Hamburg
am 14.10.15
Zeit: 09:30 – 12:00 Uhr
Raum: Kontrabar, Alexanderstraße 1, R0.15

Etwas Besseres als Olympia
Die Sticker und Bilder auf den Bussen und Bahnen, Geldautomaten, Einkaufzentren usw. machen deutlich: Es wird sich viel Mühe gemacht, der Hamburger Bevölkerung die Olympianischen Spiele schmackhaft zu machen.
Zusammen mit einem Referenten aus dem Nolympia Bündnis wollen wir einen Blick hinter die Fassade der Marketing-Kampagnen und des Tamtams werfen.
Welche Rolle können wir als Mitglieder der Hochschule einnehmen, um etwas Besseres als Olympia zu realisieren?
Die Olympischen Idee war, in der Begegnung von Sportlern aus aller Welt, zu Frieden und internationaler Verständigung beizutragen und damit die Überwindung nationaler Egoismen zu fördern. Fairness und nicht Höchstleistung sollte im Vordergrund stehen. Was ist von diesem Leitgedanken heute übrig?
Die Olympischen Spiele der letzten Jahrzehnte zeigen das Gegenteil: Nationenkonkurrenz und Medaillenspiegel rücken in den Vordergrund,_Militär und Sicherheitsapparat werden aufgefahren, um eine_Eliteveranstaltung von gesundheitsschädlich übertrainierten, oft gedopten Berufssportlern mit viel Show und Brimborium „abzusichern“.
Während die Konsequenzen der geführten Kriege und die wachsende soziale Ungleichheit in der Welt aktuell besonders deutlich werden, soll statt ihnen sinnvoll zu begegnen alles in einen glitzernden Schleier des Verdrängens gehüllt werden.
„Baustellen“ gibt es dabei genügend: Mit der „Schuldenbremse“ als Begründung hat der Senat im Bündnis mit Handelskammer und Konzernen seit Jahren Hamburgs Infrastruktur sowie den Sozialen Sektor verfallen lassen. Jetzt wird von den entsprechenden Akteuren gelockt, in dem versprochen wird z.B. die dringend benötigten Wohnungen, Sportstätten und neue Straßen im Zuge der Olympischen Spielen zu bauen. Warum dies nur mit Olympia möglich sein soll, bleibt fragwürdig. Zudem ist aus den Erfahrungen der vergangenen Olympiaden bekannt, dass sich die Ausrichtung der Spiele schädlich auf die soziale Entwicklung der Stadt auswirkt: Lebenserhaltungskosten und Mieten steigen erheblich und Menschen mit wenig Geld werden verdrängt.
Gegen diese Pläne hat sich erheblicher Widerstand aus der Bevölkerung organisiert, um die Gründe aufzuzeigen, warum die Stadt etwas Besseres als Olympia braucht – das Geld ist offensichtlich da.
Aber warum will der Senat gegen die Interessen der Hamburger Bevölkerung Milliarden an Steuergeldern für Olympia ausgeben, die bisher für eine soziale_Stadtentwicklung zurückgehalten wurden – etwa für die Sanierung von Turnhallen und Schwimmbädern, die bedarfsgerechte Ausstattung von Hochschulen und Schulen, den sozialen Wohnungsbau, den Ausbau des öffentlichen Personennahverkehr (HVV) und die menschenwürdige Unterstützung von Menschen auf der Flucht oder die sonst gesellschaftlich ausgegrenzt werden?
Warum haben München, Boston, Oslo und andere Städte es vorgezogen, dass Olympia bei ihnen nicht stattfindet?
Wer profitiert von Olympischen Spielen (in Hamburg)?
Und welche Rolle können wir als Mitglieder der Hochschule einnehmen, um etwas Besseres als Olympia zu realisieren?
Diesen und anderen Fragen wollen wir zusammen mit einem Referenten des Nolympia Bündnisses
nachgehen und dabei die sozialen Aspekte rund um die Olympischen Spiele beleuchten.
Etwas Besseres als Olympia!
Informations- und Diskussionsveranstaltung
Mittwoch, 23.09.15, 18.00 Uhr in der Kontrabar (R.0.15)

Konzept 2015
Am 22.06. sind wir als FSR Liste Kritische Soziale Arbeit wiedergewählt worden mit dem Konzept für das Erstreiten einer lebendigen und solidarischen Studienkultur. Für Frieden und Gegen Rechts, ein menschenfreundliches Gesundheitssystem, die Abschaffung von Hartz IV, die Überwindung der prekären und bedrängten Lage der Studierenden und das Lösen der Schuldenbremse für eine bedarfsgerechte Finanzierung des Gemeinwesens. Diese Schwerpunkte wollen wir in der nächsten Amtsperiode gemeinsam mit euch verfolgen und für Verbesserungen am Fachbereich wie über die Hochschule hinaus wirken.
Konzept zur Wahl im SoSe 15
„In Europa wächst der Unmut. Und auch bei uns haben immer mehr Menschen genug von Niedriglöhnen und öffentlicher Armut in einem der reichsten Länder der Welt. Zeit für einen Kurswechsel. Für gutes Leben, für soziale Gerechtigkeit.“ DGB, Klartext, 09/2013
Wir befinden uns in einer Zeit des gesellschaftlichen Umbruchs. Immer mehr Menschen wollen die steigende soziale Ungerechtigkeit, Kriege und Flüchtlingskatastrophen nicht mehr akzeptieren und drücken ihren Unmut in Protesten aus. Gegen die Ideologie der Alternativlosigkeit und die zerstörerische Austeritätspolitik richten sich große Teile der Bevölkerung in Griechenland, wie in Portugal und Spanien und fordern ein menschenwürdiges Leben für alle. Auch in Deutschland – und in Hamburg – nehmen die Streiks für bessere Arbeits- und Lebensbedingungen zu. Denn der Widerspruch des enormen gesellschaftlichen Reichtums in den Händen einiger Weniger – und das weltweit wachsende Elend der Mehrheit der Menschen drängt auf eine Aufhebung.
In dieser Polarisierung spielen Hochschulen eine relevante Rolle. Sie können die gesellschaftlichen Schlüsselprobleme wissenschaftlich durchdringen und Lösungen hin zu einer sozialen, friedlichen und demokratischen Entwicklung erarbeiten. In den Sozialwissenschaften bedeutet das, die vermeintlich „individuellen“ Probleme einzelner Menschen als gesellschaftliche zu begreifen und anstelle einfacher „Symptombehandlung“ an die Ursachen der sozialen Ungleichheit zu gehen. Der aktuelle Hamburger Senat versteht Soziale Gerechtigkeit als die Chance eines Jeden, durch persönliche und eigenverantwortliche Leistung aufzusteigen. Diejenigen, die in diesem Konkurrenzgebalge hintenüberfallen werden als Leistungsversager und selbst Schuld an ihrem Schicksal degradiert. Gegen die geforderte Elendsverwaltung, Menschen als „Klienten“ wieder verwertbar und fit für den Arbeitsmarkt zu machen (oder sie bei Überforderung zu isolieren und gesellschaftlich auszuschließen z.B. in geschlossenen Unterbringungen), gilt es aus der Sozialen Arbeit heraus ein egalitäres Menschenbild zu vertreten und – in Überschreitung der alltäglichen Vereinzelung – organisiert eine klare Opposition entgegenzusetzen.
Vor diesem Hintergrund setzen wir uns für die Nächste Amtszeit als FSR folgende Schwerpunkte:
Soziale Lagen der Studierenden
„Studenten machen Party.“ „Studenten stehen nie vor 12 Uhr auf.“ Aussagen die heute jeder Studierende beantworten kann mit: „Schön wär’s!“ Die Realität sieht anders aus. BAföG, die UNTERSTÜTZUNG für Studierende, wird nur unter sehr strengen Auflagen vergeben. Und wird das Studium nicht nachweislich in Regelstudienzeit beendet, gibt es gar keine Förderung mehr. Dazu müssen heute 50 % zurückgezahlt werden, entgegen der Komplettförderung bei der Einführung 1971. Das gilt es wieder zu erreichen, denn aktuell bedeutet Studium für Viele: Schulden anhäufen. So versucht sich die Mehrheit der Studierenden mit einem, oft sogar mit zwei oder drei Nebenjobs über Wasser zu halten. Unbezahlte Pflichtpraktika verschärfen diese Situation noch. Alle Praktika können und sollten angemessen vergütet werden. Neben der prekären Lage hält der enorme Leistungsdruck vom wirklichen Durchdringen von Inhalten in den Seminaren ab. Mit der Reform des Hamburger Hochschulgesetz (HmbHG) wurden im vergangenen Jahr neue Möglichkeiten geschaffen, die begonnene Studienreform auszuweiten. Wie das auch schon in der Erarbeitung der neuen Prüfungsordnung mit einer Reduzierung der Prüfungen gelungen ist.
Als FSR Soziale Arbeit wollen wir zusammen mit allen Studierenden weiter für die Verbesserung der Studienbedingungen kämpfen, denn niemand ist alleine mit seinen Problemen. Unsere Themen, die wir in der nächsten Amtsperiode weiterführen wollen, sind daher:
- Zwangsexmatrikulationen abschaffen
- BAföG für alle
- HVV-Tickets kostenlos
- Praxis/Praktikums AG
Als Mensch erkannt werden und Mensch sein dürfen (Menschenbild)
„Gesundheit ist ein Zustand des vollständigen, körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens und nicht nur das Fehlen von Krankheit und Gebrechen.“ (WHO)
Der römische Politiker, Anwalt, Schriftsteller und Philosoph Cicero sagte: „ich möchte lieber gesund sein als reich“. Diese Erkenntnis stammt in etwa aus der Zeit im Jahr 63 vor Chr. Betrachten wir die Gegenwart, scheint diese Aussage zeitlos -vielmehr noch, sie bekommt womöglich einen immer höheren Wert. Zu einem erfüllten Leben gehört die Möglichkeit an den gesellschaftlichen Gütern – Kultur, Bildung und Gesundheit – teil zu haben. Wir möchten uns damit auseinandersetzen wie dieser Zusammenhang allen mehr ermöglicht werden kann und was dem aktuell entgegensteht. Dazu gehört beispielsweise die Rekommunalisierung der Krankenhäuser und Perspektiven für ein besser funktionierendes Gesundheitssystem.
Grundlage aller Überlegungen ist uns gegenseitig als Gleiche zu erkennen. In allen Bereichen findet immer wieder Vereinzelung statt- diese möchten wir aufbrechen mit Ideen der gegenseitigen Unterstützung und Hilfe._Letztlich soll es uns allen möglich sein, ein würdevolles und gesundes Leben zu führen. Das aktuelle auf Verwertung ausgerichtete Gesundheitssystem geht weit hinter diesen Anspruch zurück. Bei allem Vordringen von Wissen, Können und Wachstum besteht darin die Gefahr der inneren Verkümmerung und Verarmung. Entmenschlichung und Entfremdung möchten wir entgegentreten, indem wir die Hochschule wieder mehr zu einem Ort des kulturellen Lebens machen. Eine Filmreihe von Jacques Tati soll auf humorvolle Art verdeutlichen wie eine Welt des Fortschrittwahns aussieht: ohne Seele, fehlende geistige Interessen und dem Verdrängen einer anteilnehmenden und ehrlichen Gefühlskultur.
Für die Überwindung von Harz 4
Auch in Hamburg wächst der Unterschied zwischen Superreichen und Menschen mit extremer Armut. Die Einführung des „Fordern und Förderns“-Prinzips sollte diese Entwicklung ideologisch rechtfertigen. „Jeder sei seines Glückes Schmied“ und müsse „der Gesellschaft etwas zurückgeben“. Nicht die Arbeitslosigkeit, soziale Isolierung und Entmutigung sind das gesellschaftlich zu überwindende Problem, sondern der Mensch selbst wird zum Problem gemacht. Dieser „Sozialschmarotzer“ soll dann durch Sanktionen gezwungen werden, für die sozialstaatliche Unterstützung eine Gegenleistung zu erbringen. Persönliche Präferenzen, Freude an der Arbeit, gemeinsame Weiterentwicklung finden keine Beachtung. Dagegen profitieren viele Unternehmen von der existenziellen Armut. Denn mit den Hartz-Reformen hat sich der Niedriglohnsektor in Deutschland stark vergrößert. Abstiegsängste werden geschürt, keiner will in Harz 4 „rutschen“ und bemüht sich, auf der Arbeit besonders fleißig und brav zu sein. Denn sonst droht die Kündigung – das Heer von Arbeitslosen steht (unfreiwillig) bereit, dazu gedrängt den frei werdenden Job für noch weniger Bezahlung zu übernehmen. Selbst wenn das bedeutet, für 1€ Müll zu sammeln. Jeder von uns hat täglich mit Menschen zu tun, die frustriert von der Bürokratie und ohne Hoffnung auf ein besseres Leben, damit beschäftigt sind irgendwie „über Wasser zu bleiben“. Kulturelle Bildung, Konzerte, Kino, Essen gehen, selbst die Fahrkarte ins Stadtzentrum, alles Dinge, die mit ALG II nur schwer finanzierbar sind. Armut ist nicht nur ein Mangel an Gütern, sondern auch an Möglichkeiten.
Der Fokus in der Sozialen Arbeit liegt hier auf der Beibehaltung der Funktionalität von Hartz 4, für die Frage ob es überhaupt sinnvoll ist, ist oftmals kein Raum.
|Wir wollen im nächsten Semester eine Veranstaltungsreihe zum Thema „Hartz 4 und Armut“ machen und uns kritisch mit diesem Thema auseinandersetzen.
Dazu laden wir euch alle herzlich ein um gemeinsam Ideen für eine bessere und gerechtere Welt zu entwickeln!
Lernen aus der Geschichte – Gegen Rechts und für Frieden
„Die einzige Antwort auf Auschwitz ist, selber das Richtige zu tun“ lautet die zentrale Aussage in dem Film „Im Labyrinth des Schweigens“, den wir in der nächsten Amtsperiode zeigen wollen. Aus der Geschichte lernen, um heute das Nie Wieder zu leben und für die Verwirklichung des Schwures von Buchenwald einzutreten. Das sollte Sinn und Zweck einer Hochschule als Ort der Höherbildung der Menschheit sein. Wir wollen uns angesichts von 70 Jahren Befreiung und den noch unerfüllen Hoffnungen und Lehren nach einer Welt des Friedens und der Freiheit mit dem Widerstand im 3. Reich beschäftigen und welche Bedeutung diese Kämpfe für heute haben – z.B. mit der mutigen Aufklärung der Weißen Rose. Außerdem wollen wir diese Amtsperiode beginnen, anhand der vorhanden Dokumente und über Zeitzeugen die Geschichte der HAW und insbesondere des Fachbereis Soziale Arbeit aufzuarbeiten. Gerade aus den Zeiten der 60/70er, über Friedensbeschlüsse im Hochschulsenat bis hin zu einer stärker ausgeprägten Friedenspädagogik, können wir Einiges aktualisieren.
Solche Verbesserungen, die Weiterführung der Demokratisierung in unserem Fachbereich (z.B. in der Einführung des Departmentsrats) und darüber hinaus, sowie das Umkrempeln des Ba/Ma-Systems hin zu einem egalitären Lehr-Lern-Verhältnis und kritischen Wissenschaftsinhalten (über die Projektwoche hinaus) benötigen zur Verwirklichung ausreichend finanzielle Ressourcen. Gegen die aktuelle Verteilung des Senats nach Verwertbarkeitskriterien müssen die Prioritäten neu gesetzt werden: Nach den Bedürfnissen der Bevölkerung, was Bildung, Soziales, Kultur und Gesundheit angeht. Denn Geld ist genug da. Erfordernis: Schuldenbremse lösen. Dafür wollen wir dem Senat weiter Druck machen und uns so für eine gemeinsame und offensive Beantwortung der aktuellen Mangelverwaltung einsetzen.
Als FSR sind wir die Interessenvertretung der Studierenden eines Fachbereichs. Wir vertreten zwei Studiengänge: Soziale Arbeit & Bildung und Erziehung in der Kindheit. Hier können sich Studierende organisieren, um sich über Fragen und Probleme im Fachbereich auszutauschen, sowie sich über die Verhältnisse an der Hochschule und in der Welt kritisch zu verständigen und gemeinsam Lösungs- und Handlungsmöglichkeiten zu erarbeiten. Gemeinsam schaffen wir gegen die vielerorts praktizierte Kultur des Misstrauens eine Kultur der Solidarität und Anteilnahme. Alle sind eingeladen, sich daran zu beteiligen!
Solidarität mit der griechischen Bevölkerung: Zwischen Austeritätsdiktat und solidarischem Aufbruch
Do., 25. Juni 15, 19 Uhr
Ort: Barmbek Basch, Wohldorfer Straße 30, HH(U- Dehnhaide)
Referenten:
Ioannis Stathas (SYRIZA, Mitglied des griechischen Parlaments)
Gabriele Heinecke (Juristin, AK Distomo) zur Entschädigung
Rolf Becker (Schauspieler) zu sozialen Bewegungen (angefragt)
Nachdem die neue griechische Regierung die Frage der Kriegsentschädigungen wieder auf die Tagesordnung gesetzt hat, sind in der hiesigen Presse vermehrt Meldungen über die angeblich ‚faulen‘ und ‚gierigen‘ Griechen zu finden. Diese Hetze soll ablenken:
70 Jahre nach Beendigung des Zweiten Weltkriegs und der Befreiung vom Faschismus sind die Verheerungen, die die Truppen des faschistischen Deutschen Reichs während der vierjährigen Besatzung Griechenlands angerichtet haben, immer noch ungesühnt. Im Interesse des deutschen Kapitals wurden damals in riesigem Ausmaß Rohstoffe und Industrieanlagen geraubt und dem griechischen Staat eine Zwangsanleihe abgepresst. Die direkte Folge war eine schwere Hungernot im Herbst und Winter 1941/42 bei der fast eine halbe Millionen Menschen starben. Darüber hinaus wurden von deutschen Faschisten in ganz Griechenland Massaker an der Zivilbevölkerung verübt, so etwa 1944 in dem Ort Distomo. Für diese Verbrechen wurden vom Rechtsnachfolger des Deutschen Reichs und den Konzernen, die damals von den Raubzügen profitierten, nie Entschädigungen geleistet. Die griechischen Regierungen haben sich immer wieder für die Begleichung der deutschen Reparationsschulden eingesetzt – aber weitgehend erfolglos. Von einer griechischen Kommission wurden die bestehenden Schulden im April auf 278 Mrd. Euro beziffert.
Schulden müssen bezahlt werden!?
Wie verlogen die Diskussion um die gegenwärtigen Schulden Griechenlands ist, wird angesichts der Dreistigkeit mit der durch das Auswärtige Amt über Jahrzehnte das Begleichen der Kriegsschulden verhindert wurde, besonders deutlich.
Infolge der so genannten Bankenkrise der Jahre 2007ff. geriet Griechenland unter das Diktat der Troika aus EU-Kommission, EZB und IWF und wurde zum Testfeld für die Zerstörung des Sozialstaats. Die privaten Gläubiger (deutsche, französische u.a. Banken) wurden „gerettet“ und es fand eine massive Umschuldung hin zu den öffentlichen Gläubigern und damit eine verstärkte Belastung der Bevölkerung statt. Gleichzeitig wurde mit Unterstützung der griechischen Eliten eine neoliberale Politik durchgesetzt, die massive Zerstörungen zur Folge hatte: So kollabierte das öffentliche Gesundheitswesen, ein Drittel der Menschen ist derzeit nicht krankenversichert, mehr als die Hälfte der Krankenhäuser wurden geschlossen, die Jugendarbeitslosigkeit liegt bei ~60 %. Die Selbstmordrate und die Säuglingssterblichkeit sind signifikant angestiegen.
Gegen diese Krisenpolitik wurde in den vergangenen Jahren von der griechischen Bevölkerung in außerparlamentarischen Bewegungen breiter Widerstand organisiert (Generalstreiks, Besetzung öffentlicher Plätze, Fabrikübernahmen unter ArbeiterInnenkontrolle (VIOME) etc.) und mit der Gründung von solidarischen Gesundheitseinrichtungen die soziale Not selbstorganisiert bekämpft.
Solidarischer Aufbruch
Mit dem Wahlerfolg des linken SYRIZA-Bündnisses hat diese Opposition gegen die neoliberalen Verhältnisse auch Eingang ins griechische Parlament gefunden. Es konnten auf diesem Weg bereits einige Erfolge errungen werden, so etwa ein Armutsbekämpfungsprogramm mit kostenloser Stromversorgung und Essensausgabe sowie Mietunterstützung und die Schließung einiger der schlimmsten Auffanglager für Geflüchtete.
Die Härte und Kompromisslosigkeit mit der von der Mehrheit der EU-Staaten gegen die Bestrebungen von SYRIZA reagiert wird, zeigt, dass die neoliberale Hegemonie in Griechenland angekratzt wurde. Um diese Kämpfe zu vertiefen, müssen wir hier (im Kern des EU-Imperialismus) die gescheiterte Austeritätspolitik angreifen und beseitigen, das ist gelebte Internationale Solidarität. Die Sühne der Verbrechen des (deutschen) Kapitals an der griechischen Bevölkerung wäre ein entscheidender Schritt.
Mit dieser Veranstaltung wollen wir über die reale Situation in Griechenland aufklären, gemeinsam von den sozialen Bewegungen lernen und diskutieren, wie wir sie unterstützen können.
Veranstalter: VVN BdA-Hamburg Nord, AG Antifa / Gegen Rechts LINKE Hamburg
Unterstützer: ver.di Jugend Hamburg, ver.di AntiRa, Hamburger Bündnis gegen Rechts, Barmbeker Ini gegen Rechts, Gedenkstätte Ernst Thälmann, Deutscher Freidenker-Verband Landesverband Nord e.V., Psychosoziale Arbeit mit Verfolgten e.V., Verein Kämpfer und Freunde der Spanischen Republik e.V., MC Kuhle Wampe, Willi-Bredel-Gesellschaft
Solidarität statt Konkurrenz! Lernfabriken … meutern

Aufruf der LandesAstenKonferenz:
Hochschulen haben den Auftrag für die positive Entwicklung der Menschheit tätig zu sein! Denn »der Hochschulbetrieb ist [als antifaschistische Konsequenz] nur soweit gerechtfertigt, als er Dienst am Menschen bleibt.« (»Blaues Gutachten« zur Hochschulreform, 1948). In Solidarität gelingt dieser Auftrag durch kritisch-eingreifende Wissenschaft, emanzipatorische Studienreform und demokratische Hochschulentwicklung.
Alle, die dafür eintreten, bilden die Alternative zu Verwertungszwängen und Entfremdung der »unternehmerischen Hochschule«. Durch bedarfsgemäße Finanzierung, (Re-)Demokratisierung und Abschaffung
aller Konkurrenz schürenden Instrumente können die Hochschulen stärker durch Forschung, Lehre und Bildung zur Schaffung sozialer Gleichheit, ökologischer Nachhaltigkeit und Frieden beitragen.
Die aktuelle humanitäre Krise, die perspektivlos in der Zuspitzung des profitgetriebenen Gegeneinander besteht, zeigt deutlich die Bedeutung von Bildung für die gesellschaftliche Entwicklung. Denn für echte Problemlösung und eine befreiende Entwicklung sind mündige Menschen unerlässlich. Bildung ist kritische
Aneignung der Welt in ihrer widersprüchlichen Geschichte und Gegenwart, um als verantwortliche Persönlichkeiten die humane Entwicklung der Gesellschaft mitzugestalten. Davon sollen uns die aktuell katastrophalen Bedingungen, unter den Bildung stattfindet, abhalten. Exemplarisch hierfür stehen: Prüfungen und Androhung der Zwangsexmatrikulation, begrenzte Studien- und Seminarplätze, fehlende Master-Plätze und der damit gewollten Konkurrenz unter Studierenden ab dem 1.Semester. Diese Instrumente sind nicht auf wissenschaftliche Erkenntnis oder selbstständiges, kritisches Denken gerichtet, sondern auf Aussieben und Konformität. Sie führen zu einem verschärften Gegeneinander und dem Druck als Individuum damit allein klarkommen zu müssen. Das macht Menschen kaputt.
Deswegen sollten wir uns nicht mehr gegenseitig suggerieren, wer es nicht schaffe, sei ein Versager und selber schuld, sondern im Austausch als Gleiche uns über unsere Bedürfnisse und Ansprüche verständigen.
Wissenschaft als solidarische Angelegenheit trägt so zur Entfaltung des Menschen bei.
Nehmen wir es in die Hand:
am Mittwoch, den 17. Juni 2015, um 18 Uhr als Demonstration ab Hauptbahnhof zum Uni-Campus: Solidarität statt Konkurrenz!
Lernfabriken … meutern!
60 Tage nach dem Senatsantritt von SPD und Grün bekräftigen wir unsere Ansprüche und treten ein für:
- Paritätische, demokratische und entscheidungsbefugte Gremien auf allen Ebenen und Abschaffung des Hochschulrats durch eine erneute Novelle des Hamburgischen Hochschulgesetzes (HmbHG)
- Masterplätze für Alle durch die kombinierte Zulassung, Aufstockung der Studienplätze in Bachelor und Master und die sofortige Umsetzung als ersten Schritt der sog. »Experimentierklausel« für die kombinierte Zulassung in den Lehramtsstudiengängen und der Psychologie
- Menschliche Arbeitsbedingung für alle Beschäftigten durch die Entprekarisierung und Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich, wie sofort durch Ausfinanzierung des Code of Conducts
- Die Ausfinanzierung der Hochschulen, angefangen durch BAföG-Millionen und die Überwindung des Drittmittelwahns, zur Ermöglichung von ziviler Wissenschaft im Dienst der Allgemeinheit
Mit dem Eintreten für demokratische Hochschulen für die Allgemeinheit, ein gesamt solidarisches Bildungssystem und bessere Arbeitsbedingung wirken wir mit allen solidarisch, die für die soziale, kulturelle und demokratische Teilhabe aller Menschen und damit die Überwindung von Partikularinteressen streiten.
Konzepttag!
Liebe Studierende,
das letzte Semester war ein sehr bewegtes und bewegendes. Gemeinsam als Studierende und Lehrende haben wir in einem neuen Bündnis mit Aktionen, Demonstrationen und Veranstaltungen (nicht zuletzt in der Projektwoche) eine neue Kultur der Verständigung begonnen.
Unter anderem im Engagement gegen die Kürzungen, im Streit um eine umwälzende Studienreform, die auch die Abschaffung der 3er-Prüfungsregelung beinhaltet und in der Frage nach dem Menschenbild in Bezug auf Harz 4 haben wir im vergangenen Semester gemeinsam neue Maßstäbe gesetzt.
Wir wollen als FSR entgegen der Elendsverwaltung in den sozialen Berufen gemeinsam mit den Menschen eine Alternative realisieren, die von einer wirklichen Gleichheit der Menschen ausgeht. Dies zu verwirklichen bedarf es eines Austauschs, Transparenz und demokratischer Strukturen, die wir im Fachbereich erweitern wollen.

Als Organisierungsmöglichkeit der Studierenden auf Fachbereichsebene haben wir als FSR in diesen Auseinandersetzungen große Wirkungsmöglichkeiten. Zusammen mit anderen Organen der Verfassten Studierendenschaft (AStA, StuPa) und mit der Akademischen Selbstverwaltung (neuerdings auch mit dem neu eingerichteten Departmentrat) wollen wir diesen Aufbruch fortsetzen. Um diese Vorhaben zu diskutieren und hin auf die Neuwahl des FSRs veranstalten wir einen Konzepttag. Dazu laden wir alle Studierenden der Studiengänge Soziale Arbeit und Bildung und Erziehung in der Kindheit ein, sich daran zu beteiligen, eigene Ideen einzubringen und für eine kritisch aktive Fachschaftsratarbeit einzugreifen. Gemeinsam schaffen wir gegen die Enge des Paukens ein lebendiges und gesellschaftlich verantwortliches Studium.
Der Konzepttag ist am 09.06.2015um 13:00 Uhr in der Kontrabar
Wir wollen ausgehend von Tucholskys Text „Ich will Student sein“ die letzte Amtsperiode des FSRs reflektieren und die aktuelle Lage an der HAW einschätzen. Wo stehen wir und was sind weitere Herausforderungen? Darauf aufbauend wollen wir das FSR-Konzept weiterentwickeln und gemeinsam die Vollversammung (VV) zur FSR-Neuwahl, sowie dafür Plakate planen und entwerfen.
Hier findet ihr unser Konzept, mit dem wir im SoSe14 zur Wahl angetreten sind.
TOP-Liste:
– Beginn mit dem Text „Ich will Student sein“ von Kurt Tucholsky
– davon ausgehend Lageeinschätzung und Reflexion letzte Amtsperiode
– Weiterentwicklung des Konzeptes und Vorhaben, Veranstaltungen und Aktivitäten
– Planung der VV und Plakate dafür
Projektwoche SoSe 15
Ich möchte Student sein, um mir einmal an Hand einer Wissenschaft langsam klarzumachen, wie das so ist im menschlichen Leben.
Kurt Tucholsky, „Ich möchte Student sein“ , 1929

Wissen schafft Menschlichkeit
Eine Woche freier sein in den Entscheidungen, zwangloser und kritisch mit selbstgewählten Themen beschäftigen – eine Alternative zur Alternativlosigkeit!
Die Projektwoche kann von allen interessengeleitet erfahren und mitgestaltet werden. Darin schaffen wir einen Rahmen zum Lernen und Austauschen in der Hochschule ohne Restriktionen und Zwang. Gegen die Hetze des Alltags gibt es hier eine Möglichkeit, sich anderen Themen zu nähern und offen darüber zu diskutieren. Die Befähigung der Menschen, ihre eigenen Bedürfnisse zu erkennen und zu formulieren, wird häufig in Leitbilder vieler Einrichtungen der Sozialen Arbeit geschrieben. Doch erfüllen sie diesen humanistischen Anspruch?
„Humanismus [lat.] – allgemein: Streben nach Menschlichkeit (Humanität) und menschenwürdiger Daseinsgestaltung: Gesamtheit jener Ideen und Strebungen in der Geschichte der Menschheit, die auf der Überzeugung von Bildungs- und Entwicklungsfähigkeiten des Menschen, auf die Achtung seiner Würde und Persönlichkeit beruhen und die auf die allseitige Ausbildung, die freie Betätigung und Entfaltung seiner schöpferischen Kräfte und Fähigkeiten sowie auf die Höherentwicklung der menschlichen Gesellschaft […] gerichtet ist.“ Marxistisches-Leninistisches Wörterbuch der Philosophie, 1972
Die Höherentwicklung der menschlichen Gesellschaft entsteht nur durch das Durchdringen und den Austausch mit anderen. Will man sich jedoch aktuell mit einem Thema tiefer befassen, ist etwa im Studium weder die nötige Zeit noch die kritische Diskussion im Studienplan vorgesehen. Durch die Beschränkungen des Bachelor/Master-Systems in dem Lernprozesse in Module gepresst und Lehrveranstaltungen eng getaktet den Studienalltag bilden, wird die Möglichkeit genommen, realitätsnahe und aktuelle Themen nicht nur an der Oberfläche zu bearbeiten. Statt zu hinterfragen und gemeinsam Alternativen zum Bestehenden zu entwickeln, ist meist die nahegelegte Frage „Ist das Prüfungsrelevant?“
Dagegen bietet die Hochschule einen Raum, die Realität zu analysieren, Schwächen und Fehler im System zu erkennen und daraus Schlüsse ziehen zu können. Als Fachschaftsrat wollen wir einige dieser Themen kritisch aufgreifen.
So ist die Kirche bis heute einer der größten Arbeitgeber im sozialen Sektor mit und durch staatliche Finanzierung und besitzt trotzdem einen eigenen Rechtsraum. Welche Auswirkung hat diese Entwicklung auf ein konfessionsunabhängiges Arbeitsfeld? Ist Reflexion und Hinterfragen des „Humankapitals“ in einer unterfinanzierten Hochschule oder gekürzten sozialen Einrichtungen überhaupt gewollt? Mit der filmischen Darstellung des absurden Alltags versuchen wir diesen humoristisch aufzubrechen und zur Diskussion zu stellen.
Ist das „gottgegebene“ Bachelor/Master-System, die schlechten Arbeitsbedingungen und das soziale Elend unter dem politisch auferlegten Kürzungszwang mit unserem Menschenbild im Sinne einer humanistischen Entwicklung vereinbar? Wir laden euch ein in den verschiedenen Veranstaltungen darüber zu diskutieren.
Montag, 04.05., 12:00 – 14:30 Uhr, Raum ZG 10
Star Trek IX – Der Aufstand. Unrecht verhindern durch Lernen aus der Geschichte
Film und Diskussion
Picard: „Wieviele Menschen sind nötig Admiral, bevor aus „Recht“ Unrecht wird?“
Aus der Geschichte wissen wir, dass häufig das Wohl anderer Menschen vorgeschoben wird, um die Gier einzelner zu verschleiern. Nachdem wir uns gemeinsam den Film angesehen haben, möchte ich dazu einladen, über die geschichtlichen Hintergründe, auf die sich dieser Film bezieht, zu diskutieren. Was bedeutet die „erste Direktive“?
Dienstag, 05.05., 10:00 – 11:30 Uhr, Raum 2.08
Praktikum im Wandel
Vortrag und Diskussion mit Herma Tewes
Das studienintegrierte Praktikum ist für alle Beteiligten eine Herausforderung. Im Studienverlauf bildet es ein Nadelöhr und bringt viele Studierende und KollegInnen aus den Praxisstellen in zeitliche und materielle Nöte.
Wie das Praktikum in der heutigen Form entstanden ist, welche Konzepte ihm zugrunde liegen und welche Probleme und Schwierigkeiten aber auch Möglichkeiten es damit gibt, wollen wir nach einem Einführungsvortrag von Frau Tewes diskutieren und daraus Überlegungen für Verbesserungen fassen.
Herma Tewes ist im Zentralen Praktikumsbüro Ansprechpartnerin für alle Fragen rund um das Praktikum im Studiengang Soziale Arbeit.
Dienstag, 05.05., 17:30 – 20:00 Uhr, Raum: Kontrabar (R. 0.15)
Herrliche Zeiten? Die Absurdität des Alltags!
Film und Diskussion
„Tatis herrliche Zeiten“ (Originaltitel: Playtime) spielt in den 1960er Jahren und zeigt ein Paris, welches von einem futuristischen Modernitätswahn geprägt zu sein scheint: Gebäude aus Stahl und Glas, Großraumbüros und seltsam anmutende Ausstellungsobjekte verdrängen den eigentlichen Charakter und die Kultur der Stadt. Inmitten dieses entfremdeten Paris wandelt Monsieur Hulot unbeholfen, neugierig, gutmütig und erstaunt über das, was sich ihm an diesem Tag alles eröffnet.
Wir möchten uns mit ihm auf die Reise begeben und diesen Film als Ausgangspunkt nutzen, um unsere eigene Wirklichkeit zu hinterfragen. Spielt sich die im Film gezeigte Absurdität nicht schon längst in der Realität ab?
Wir laden herzlich dazu ein diese Frage zu diskutieren!
Mittwoch, 06.05., 14:00 – 16:00 Uhr, Raum 2.08
Schuldenbremse: Der ökonomische Unsinn
Vortrag und Diskussion mit Heinz-Josef Bontrup
Die Schuldenbremse ist für Sie/Dich ein Buch mit sieben Siegeln? Das muss nicht sein!
Prof. Dr. Bontrup, Sprecher der Arbeitsgruppe „Alternative Wirtschaftspolitik“, hält einen kurzen Vortrag zur Einführung in die Thematik.
Danach erwartet uns, zusammen mit ihm, ein kritischer und spannender Austausch, mit der Möglichkeit eine veränderte Zukunftsperspektive zu entwickeln und bessere Argumente für den Kampf gegen die Kürzungspolitik zu finden.
Freitag, 08.05., 10:00 – 12:00 Uhr, Raum 2.08
Soziale Arbeit – für Gott oder die Menschen?
Vortrag und Diskussion mit Berno Schuckart-Witsch
Die christliche Kirche ist einer der größten Arbeitgeber im sozialen Sektor. Wenn es an die Arbeitssuche geht, kommt man oftmals nicht am Thema „Kirchlicher Träger“ vorbei. Verordnete Moralvorstellungen, Zugangsbeschränkungen und eingeschränkte Arbeitnehmerrechte stehen im Widerspruch zur proklamierten „Nächstenliebe“. Zur Durchsetzung dieser überholten Beschränkungen garantiert der Staat den beiden christlichen Kirchen einen eigenen Rechtsraum, in dem sie selbst als Gesetzgeber und Richter auftreten. Obwohl die Soziale Arbeit – auch der kirchlichen Träger – wesentlich aus öffentlichen Mitteln finanziert wird, dominieren konfessionelle Einrichtungen den „sozialen Dienstleistungssektor“.
Angesichts dieser Missstände – insbesondere für die Menschen, die in diesem Bereich arbeiten, – greifen auch Gewerkschaften diesen Sonderstatus an und streiten für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen.
Nach einem Einführungsvortrag von Berno Schuckart-Witsch (ver.di Fachbereich Gesundheit, Soziale Dienste, Wohlfahrt und Kirchen) wollen wir gemeinsam über dieses Thema und Konsequenzen diskutieren.
Für die Ausfinanzierung der Hochschulen zur positiven Entwicklung der Gesellschaft
Hochschulen können Erhebliches zur positiven Entwicklung des Gemeinwesens beitragen. Sie können Lösungsansätze und Perspektiven für gesellschaftliche Problemlagen wissenschaftlich erarbeiten und so friedenschaffend, Elend überwindend und demokratiefördernd wirken.
Gegen diese gesellschaftliche Verantwortung steht die jahrelange Unterfinanzierung der Hochschulen, die durch die sogenannte Schuldenbremse noch verschärft werden soll. Die Kürzungen an den Hochschulen bedeuten z.B., dass weitere Professuren gestrichen, Räume und Ausstattung noch unzureichender saniert bzw. ausgebaut und Studienplätze abgebaut werden statt neue zu schaffen. Das sind menschenunwürdige Zustände und weder förderlich für eine angemessene Weiterentwicklung von Wissenschaft, Lehre und Forschung – noch für gute Arbeitsbedingungen.
Vor diesem Hintergrund rufen die Studierendenvertretungen aller Hamburger Hochschulen im Bündnis mit vielen anderen Hochschulmitgliedern zur gemeinsamen Demonstration auf.
Davor sind alle Hochschulmitglieder und Interessierte zur Vollversammlung eingeladen, um sich gemeinsam über die Lage zu verständigen und anschließend zusammen demonstrieren zu gehen.
Die Hamburger Hochschulen sind Einrichtungen dieser Stadt für die Bevölkerung. Sie wollen mit ihrer Arbeit zu einer friedlichen, sozialen, demokratischen, ökologisch und ökonomisch nachhaltigen Entwicklung der Gesellschaft beitragen. Sie haben die Aufgabe, wissenschaftlich die Welt zu durchdringen, die aktuellen Verhältnisse in ihrer historischen Entstehung kritisch zu reflektieren. Daraus müssen Lösungsansätze und Alternativen zum Status quo erarbeitet und im Sinne der Allgemeinheit gesellschaftlich durchgesetzt werden. Die Wahrnehmung dieser Verantwortung muss ausgeweitet werden (können).

Dagegen richtet sich die chronische Unterfinanzierung der Hochschulen, sowie die aktuelle Politik des Hamburger Senats. Diese besteht darin:
- Die forcierte Ausrichtung der Hochschulen auf Wirtschaftscluster durch das „Strategiepapier“ des Senats gegen den Willen und die Verantwortung der Hochschulen.
- Ein für die Demokratisierung der Hochschulen unzureichendes Hochschulgesetz, trotz der Novelle vom 8.7.2014.
- Verschleppung der notwendigen Baumaßnahmen.
- Von den „BAföG-Millionen“ geht kein Cent an die Hochschulen.
Die Mitglieder der Hochschulen nehmen diese Ärgernisse zum Anlass, die öffentliche Auseinandersetzung und den Protest für grundlegende Verbesserungen für Bildung und Wissenschaft in Studium, Lehre und Forschung gegen die jahrzehntelange Unterfinanzierung und für die bedarfsgemäße Ausfinanzierung zu intensivieren.
Auch mit Blick auf die Haushaltslesungen in der Bürgerschaft gehen wir als Mitglieder aller Hamburger Hochschulen am Dienstag, den 09.12.2014, ab 14 Uhr gemeinsam auf die Straße,um einzutreten für:
- Eine demokratische statt unternehmerische Hochschule u.a. durch demokratische Gremien auf allen Ebenen und Abschaffung des Hochschulrats.
- Emanzipatorische Bildung statt Erziehung zu Konformität u.a. durch problemorientiertes, kritisches Projektstudium und forschendes Lernen.
- Kooperatives Lernen statt Paukerei unter Konkurrenzdruck u.a. durch Masterplätze für Alle und Verringerung der Prüfungsdichte.
- Verantwortungsvolle Wissenschaft statt verordneter inhaltlicher und kultureller Unterwerfung unter Drittmittel u.a. durch Grundfinanzierung und Orientierung an der Lösung epochaler Schlüsselprobleme.
- Soziale Perspektive statt sozialer Not u.a. durch Beseitigung prekärer Beschäftigungsverhältnisse mit Entfristung und Lohnerhöhung.
- Solide Gebäude statt Ruinen u.a. durch bedarfsgerechte Sanierung und Ausbau der Gebäude.
- Kritische Kultur statt Kommerz-Orientierung u.a. durch öffentliche Förderung der wissenschaftlich-kulturellen Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Entwicklungen.
- Bedarfsgemäße Ausfinanzierung statt konkurrenzschürende Unterfinanzierung u.a. durch staatliche Mehrausgaben und Umverteilung von oben nach unten.
Die aktuelle Politik des Kürzungswahns, zumal in einer der reichsten Städte der Welt, ist zum großen Schaden von Bildung und Wissenschaft. Damit schadet sie allen Menschen, denn sie schränkt die Hamburger Hochschulen darin ein, ihrer Aufgabe gerecht zu werden, durch Bildung, Wissenschaft und Kultur einer positiven Entwicklung der Gesellschaft zu dienen. Das wollen wir ändern!
Vollversammlung
Dienstag, 09.12.14, 12:00 Uhr in der Aula, Berliner Tor 21
Eingeladen sind alle Mitglieder der Hochschule
Im Anschluss wollen wir zusammen zur Demonstration gehen:
Demonstration als Sternmarsch
14 Uhr Campus Berliner Tor (HAW & HfBK)
Bringen wir Licht ins Dunkel!
Wir wollen der Kürzungspolitik geschlossen entgegen treten und für die bedarfsgerechte Finanzierung von Sozialem, Bildung, Kultur und Gesundheit streiten. Dafür wollen wir uns gemeinsam über die Möglichkeiten eines gesellschaftlich kritisch eingreifenden Bündnisses aus Hochschulen, Gewerkschaften, sozialen Bewegungen und anderen Aktiven verständigen, um gegen die von Handelskammer und herrschenden Politikern suggerierte Alternativlosigkeit des Status Quo eine Lösung der Krise in die eigene Hände zu nehmen.
Der vorhandene geistige und materielle Reichtum der Gesellschaft ist so groß, dass ein würdevolles Leben und damit die vollumfassende kulturelle Entfaltung der Persönlichkeit für alle Menschen möglich wäre. Im Widerspruch zu diesen gesellschaftlich hervorgebrachten Möglichkeiten steht, dass nur eine Minderheit Zugang zu diesem Reichtum hat.
Die Spaltung zwischen Arm und Reich wird so von den herrschenden Kräften immer weiter vorangetrieben. Diese politische Orientierung, die alles der Geschäftemacherrei unterordnend in eine tiefe Krise geführt hat, soll aktuell durch Fiskalpakt, Schuldenbremse und Co. weiter zum Schaden aller durchgesetzt werden. So werden in Hamburg – einer der reichsten Städte der Welt – seit Jahren völlig unnötig öffentliche Ausgaben gekürzt, die öffentlichen sozialen Einrichtungen teilweise privatisiert und kommerziell ausgerichtet. Das hat überall in der Stadt schweren Schaden angerichtet.

Die ideologische Funktion dieser als Sachzwang propagierten Kürzungspolitik soll dabei vor allem die wachsenden Ansprüche der Bevölkerung auf Erfüllung sozialer und kultureller Bedürfnisse aller Menschen bremsen. Stattdessen solle man bescheiden sein und den Gürtel enger schnallen. Doch Schuld an der Krise sind sicherlich nicht zu hohe Ausgaben in Bildung, Gesundheit, Soziales und Kultur. Denn gerade in diesen Bereichen wird das gesellschaftliche Leben gestaltet – ein Ausgang aus der Krise kann gerade hier entwickelt werden (und wird es auch schon). In und aus allen gesellschaftlichen Bereichen gilt es deswegen sich nicht bescheiden zu lassen und gegen die Ursachen der Krise aktiv zu werden. Dafür ist zu entwickeln: Solidarität statt Konkurrenz – um entgegen des gegeneinander „Klarkommens“ zusammen für eine grundlegende Verbesserung aller Lebensbereiche einzutreten. Desswegen unterstützen wir die Demonstration „Bringen wir Licht ins Dunkel – Wir sind die Alternative zur Alternativlosigkeit“ – “Damit Soziales, Bildung, Kultur, Wissenschaft, Gesundheit und weitere öffentliche Dienste für alle menschenwürdig ausgebaut werden können, müssen diese Bereiche endlich bedarfsgemäß staatlich finanziert werden.“ (Aus dem Aufruf des Demo- Bündnisses). Bewegung mit dieser Richtung ist der Ausgang aus der Krise in eine hellere Zukunft. Dafür wollen wir unsere gemeinsame Geschichte wieder in die eigene Hände nehmen – für einen heißen Herbst!
Vor der Demo laden wir zur Vollversammlung des Fachbereiches Soziale Arbeit ein, auf der wir uns gemeinsam über die Möglichkeiten eines gesellschaftlich kritisch eingreifenden Bündnisses aus Hochschulen, Gewerkschaften, sozialen Bewegungen und anderen Aktiven verständigen wollen.
Der FSR Soziale Arbeit lädt zur Vollversammlung ein:
Dienstag, 11.11.14, 13:30 Uhr in der Versammlungsstätte
Eingeladen sind alle Mitglieder der Hochschule und darüber hinaus.
Prof. Harald Ansen wird auf der Versammlung einen Beitrag in Bezug zu Bildung und Sozialem halten.
Im Anschluss wollen wir zusammen zur Demonstration gehen.
Start: 16:30 Uhr Jungfernstieg, Zwischenkundgebung Gänsemarkt, Abschluss und Ausklang am Uni-Campus Von-Melle-Park
Liebe Hochschulmitglieder, liebe Interessierten,
ich freue mich im Namen des Fachschaftsrates Soziale Arbeit alle zur heutigen Vollversammlung zu begrüßen.
Wir haben eingeladen, um uns in der Hochschule über die weitere Zuspitzung der Spaltung in Arm und Reich und die eigene Rolle in dieser Auseinandersetzung zu verständigen.
Was haben wir nun an der Hochschule damit zu tun? Dies wollen wir nach unserer Einleitung und einem Betrag von Herrn Ansen mit Euch diskutieren. Anschließend möchten wir mit Euch gemeinsam zur Demo gehen.
Während auf der einen Seite der private Reichtum bei wenigen stetig wächst, soll der Großteil der Bevölkerung den Gürtel enger schnallen und sich immer mehr Bedürfnisse abschminken. So werden mit der aktuellen Kürzungspolitik die Bereiche Soziales, Kultur, Bildung, Wissenschaft, Gesundheit und weitere öffentliche Dienste zusammengestrichen und die Beschäftigung in diesen Feldern zunehmend prekärer. Dagegen regt sich zunehmend Widerstand. Auf der Internet-Seite vom „Bündnis gegen Rotstift“ (Unterstützer der heutigen Demo) heißt es dazu:
„Im Bündnis gegen Rotstift haben sich Wohlfahrts- und Sozialverbände, Gewerkschaften, Studierende, Bewegungsorganisationen wie Attac und Dachverbände zusammengeschlossen, um ein deutliches Zeichen gegen die Politik des SPD-Senats zu setzen.“ Sie fordern vor allem eine Rücknahme der Kürzungspläne.
Auch die KITAs fordern 25% mehr Personal, um gegen die zunehmende Arbeitsverdichtung zu streiten. Denn gute Arbeitsbedingungen sind die Grundlage für „gute Kinderbetreuung statt bloßer Aufbewahrung“. Diese Forderung hat die Initiative auf einer eindrucksvollen Demo vorletzte Woche mit breitem Bündnis zum Ausdruck gebracht.
In Anlehnung an den Buchtitel „Heißer Sommer“, der sich mit der 68er Studentenbewegung in Hamburg befasst, wurde nun in Hochschulen und sozialen Bereichen ein „Heißer Herbst“ ausgerufen. Dabei geht es darum gemeinsam den Streit mit der herrschenden Politik aufzunehmen – gerade vor dem Hintergrund der im Dezember stattfindenden Haushaltberatungen und den anstehenden Bürgerschaftswahlen und eine Wende hin zu einer wirklichen Entwicklungsperspektive und darüber hinaus einzufordern. Im Demo-Aufruf ist gefasst, wofür sie steht, nämlich:
„… für gute Arbeit und ihre Ausfinanzierung;
… gegen die Ökonomisierung der sozialen Arbeit und des öffentlichen Dienstes und für die Stärkung der Daseinsvorsorge;
… gegen Armut und für eine gleichberechtigte Teilhabe aller;
… für Kultur für Alle als Ausdruck lebendiger Demokratie;
… für Bildung für Alle von der Kita über Schulen und Hochschulen bis zur Weiterbildung;
… für menschenwürdiges Wohnen – gerade auch für Menschen mit niedrigem Einkommen;
… für Gesundheit für Alle ohne Orientierung auf Gewinne;
… für Mobilität als Grundrecht – bezahlbar und ausreichend angeboten;
… für Umverteilung des gesellschaftlich erarbeiteten Reichtums: Durch eine gerechte Steuerpolitik kann der sozialen Spaltung entgegen gewirkt und die Arbeit an besseren Lebensbedingungen für alle befördert werden.“
Man könnte denken, dass in diesem reichen Land zumindest die meisten dieser Ansprüche selbstverständlich gegeben sein sollten, gleichzeitig wissen wir gerade aus der Sozialen Arbeit heraus, dass kein einziger dieser Ansprüche erfüllt wird und die aktuelle Politik weder dafür wirksam ist, ihnen gerecht zu werden, noch ist sie überhaupt darauf gerichtet. Im Gegenteil: So wird auch in den Hochschulen versucht weiter auf die Zerstörung gemeinsamer Kultur und Verständigung sowie demokratischer Organisation zu setzen – deutlich wurde das zuletzt am sog. Strategiepapier für die Weiterentwicklung der Hamburger Hochschulen. Studierende sollen nur als „Erwerbspersonenpotential“ ( was ein anderes Wort für Humankapital ist) für den Standort zählen.
Wir fordern dagegen emanzipatorische Bildung, die darauf gerichtet ist gemeinsam an den Hochschulen eine kritische Handlungsfähigkeit zu erlangen, um für soziale und kulturelle Verbesserungen für alle zu wirken. Das bedeutet die Vereinzelung und Konkurrenz durch Noten und um Masterplätze zugunsten gemeinsamen interessengeleiteten Studierens zu überwinden.
Wir fordern eine Verantwortungsvolle Wissenschaft, die sich mit der Bearbeitung und Lösung gesellschaftlicher Problemlagen für eine soziale, demokratische, ökologisch nachhaltige und friedliche Entwicklung einsetzt und eine dementsprechende Hochschulreform, statt Standortkonkurrenz- und Cluster-Orientierung für die regionalen Wirtschaftsinteressen.
Wir fordern demokratische Hochschulen. Denn am Menschen orientierte und transparente Wissenschaft in Forschung und Lehre gehen in Einheit mit der gemeinsamen Verständigung über deren Inhalte und Ausgestaltung. Daher ist die Überwindung hierarchischer Top-Down-Strukturen mit Kennzahlenfixierung und misstrauischem Kontrollapparat erforderlich.
Wir fordern eine bedarfsdeckende öffentliche Finanzierung für Ausreichend Studienplätze in grundständigen wie für Master-Studiengänge, ein Ende der Personalkürzungen zulasten prekär Beschäftigter (wie z.B. Lehrbeauftragter), die Aufrechterhaltung und den Ausbau gesellschaftlich relevanter Wissenschaften. Die Überwindung der Drittmittelabhängigkeit mit ständigen Bewerbungen auf Ausschreibungen, auf befristete Mittel um die wir uns in Konkurrenz zu anderen balgen sollen und dem ewige Hoffen auf einen neuen Hochschulpakt oder auf Stiftungsgelder, all das hält von den eigentlichen Aufgaben der Hochschulen ab, steht an. Für deren Überwindung ist eine bedarfsdeckende Grundfinanzierung sinnvoll und notwendig.
Diese Entwicklungsherausforderungen für die Hochschulen gehen in Einheit mit den bereits formulierten Ansprüchen an menschliche Entwicklung der Stadt und weisen in dieselbe Richtung: Hinaus aus der Krise – hin zu einem solidarischen Hamburg!
Diese Entwicklungen geschehen aber nicht von alleine, sondern müssen entgegen der Vereinzelung gemeinsam unternommen werden.