Projektwoche SoSe 22

mit Prof. Andreas Schauder (Lehrender der FHNW)
Kooperatives Studieren im Trialog mit Praxis und Wissenschaft: Soziale Arbeit in der „Freiform“ an der Fachhochschule Nordwestschweiz
Montag, 16.05.22, 15 bis 17 Uhr, 2.03

Im Jahr 2019 startete an der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) als Pilotprojekt neben dem regulären Studienprogramm des BA Soziale Arbeit die “Freiform”: „Zentral […] ist, dass sich alle Beteiligten als Lernende verstehen – auch die Praxisvertreterinnen und Dozierenden. Die Begegnung zwischen den drei Perspektiven (Studierende, Praxis und Hochschule, der sogenannte «Trialog») findet auf Augenhöhe statt.“ Das Studium samt erforderlicher Kompetenzen und Wissensinhalte wird nicht in Modulen vermittelt, sondern ohne Noten entlang des Kompetenzprofils der Hochschule von den Studierenden und Fachpersonen aus Praxis und Wissenschaft gemeinsam festgelegt.

Soziale Arbeit ist unmittelbar von Herausforderungen wie Pflegenotstand, Bil- dungsungerechtigkeit, Wohnungsnot oder wachsender Ungleichheit betroffen. Sie braucht eine Haltung, die ihre Adressatinnen emanzipieren und mit ihnen diesen Problemen entgegenwirken will, um nachhaltig die Lebensbedingungen zu verbessern. Die Freiform hat das Potenzial, intrinsisch motiviert, praxis- und projektorientiert jene Haltung zu entwickeln und schon während des Studiums die Gesellschaft – bspw. in der Arbeit mit Geflüchteten, in der Jugendarbeit oder der Gemeinwesenarbeit – mitzugestalten!

Welche Chancen (auch für gesellschaftliche Veränderung), Herausforderungen und Grenzen hat die Freiform und was können wir für die HAW lernen?

Barabend in der KontraBar
Freitag, 20.05.22, 18 Uhr bis Open End, Kontrabar

Die Kontrabar ist ein von Studierenden erkämpfter und selbstverwalteter Raum, von denen es an der HAW leider viel zu wenige gibt. In diesem Frühling haben wir renoviert und wollen die Einweihung der neu gestalteten KontraBar mit euch feiern. Zum Ausklang der Projektwoche laden wir zum gemeinsamen Barabend ein.
Bei kalten Getränken und Musik wollen wir uns kennen lernen und Begegnung schaffen, die in letzter Zeit viel zu kurz gekommen ist. Kommt vorbei und bringt eure Kommiliton:innen mit!

2013 führte der Mangel an studentisch gestalteten Räumen dazu, dass in Form eines kleinen Raves der Musikraum im EG besetzt wurde. Der bis dahin für Stu- dierende bestehende war weder groß genug noch barrierefrei. In Verhandlungen mit Departmentleitung und Dekan konnte dann ein Alternativraum erkämpft werden. Die KontraBar in Raum 0.15 wurde eröffnet und wird seitdem munter belebt und ständig weiterentwickelt.

Durch die Etablierung der KontraBar erschufen wir einen Ort für politischen, gesellschaftlichen und fachlichen Austausch und Vernetzung: Derzeit finden z.B. FSR Sitzungen, AG Treffen, Lesekreise, Filmabende, Bannermalaktionen etc. statt.

Der Raum soll von allen Interessierten genutzt werden können und ist auch wäh- rend der Seminarzeiten offen. Alle sind herzlich eingeladen sich zu beteiligen!