Für die Realisierung der Menschenwürde – BAföG für Alle aus rechtlicher Perspektive

Liebe Kommiliton:innen,

hiermit laden wir euch herzlich zur Diskussionsveranstaltung Für die Realisierung der Menschenwürde – BAföG für Alle aus rechtlicher Perspektive ein, am Donnerstag, den 16.11.2023 um 18:15 Uhr in Hörsaal H an der Uni Hamburg (Von-Melle-Park 9). Die Veranstaltung findet im Rahmen der Themenwoche „BAföG für Alle“ des Fachschaftsrats Sozialökonomie mit Joachim Schaller statt, Rechtsanwalt der Verfassten Studierendenschaft der Uni Hamburg und der HAW Hamburg.

Der Satz „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ ist im Grundgesetz nicht umsonst gefasst. Dieses Gebot zu verwirklichen ist unsere stetige Aufgabe. In Zeiten verstärkten sozialen Engagements und politischer Umwandlungen (1970er) erkämpften die Studierenden das so genannte BAföG – ursprünglich als Studienhonorar gefordert – und errangen damit wesentliche Verbesserungen für die Mehrheit. Heute – nach dem Rückzug des Sozialstaates und der Herausbildung der neoliberalen Konkurrenzgesellschafts –erfüllt das BAföG nicht mehr seine Aufgabe. Kein menschenwürdiges subventioniertes studentisches Leben ist darum ein Verstoß gegen das Grundgesetz. Das ruft die Frage auf: Ist das akutelle BAföG verfassungswidrig? Diese und andere Fragen diskutieren wir gemeinsam mit dem Rechtsanwalt der Verfassten Studierendenschaft Joachim Schaller.

Viele Grüße
euer Fachschaftsrat

Tag der OKJA!

Liebe Kommiliton:innen,

hiermiet laden wir euch herzlich zur Kundgebung Entschlossen geschlossen ein, am Donnerstag, den 16.11.2023 an der U-Bahn Hamburger Straße von 12:30 16:30 Uhr. Der Verband Kinder- und Jugendarbeit (VKJH) mobilisiert zum Protest für die Ausfinanzierung der Offenen Kinder- und Jugendarbeit ein.

Aus ihrer Stellungnahme: „Es braucht eine Anerkennung und Verantwortungsübernahme für junge Menschen, deren Aufwachsen von Kriegserfahrungen, Katastrophenberichten über Klima und Kriege, massive psychische Belastungen u.a. durch die Auswirkungen und Nachwirkungen der CoronaPandemie, Inflation und vermehrt prekäre Lebens- und Armutslagen geprägt ist. In einer Gesellschaft, die so viele Anforderungen an junge Menschen stellt und diverse Unsicherheiten mit sich bringt, braucht es dringend Orte fernab von Normvorstellungen und Verzweckungslogiken. OKJA bietet einen offenen Raum, an dem Kinder- und Jugendliche sein und mitgestalten können und verbindliche, tragfähige Beziehungen erfahren.

Dem gegenüber steht eine seit Jahren bestehende strukturelle Unterfinanzierung unseres Arbeitsfeldes. […] Wenn wir die Prinzipien der OKJA und die Bedarfe und Interessen der Zielgruppe ernstnehmen wollen, braucht es zusätzliche Ressourcen und bessere Arbeitsbedingungen!

Wir sehen uns beim Protesttag!

Viele Grüße
euer Fachschaftsrat