Kooperatives Studieren im Trialog mit Praxis und Wissenschaft: Soziale Arbeit in der Freiform/Praxisstudium an der FHS Nordwestschweiz – aus der Sicht Studierender
Donnerstag, 17.11.22, 12:30 bis 14 Uhr, 2.07
Im Jahr 2019 startete an der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) als Pilotprojekt neben dem regulären Studienprogramm des BA Soziale Arbeit die Freiform: „Zentral[ … ] ist, dass sich alle Beteiligten als lernende verstehen – auch die Praxisvertreter*innen und Dozierenden. Die Begegnung zwischen den drei Perspektiven (Studierende, Praxis und Hochschule, der sogenannte «Trialog») findet auf Augenhöhe
statt.“ Das Studium samt erforderlicher Kompetenzen und Wissensinhalte wird nicht in Modulen vermittelt, sondern ohne Noten entlang des Kompetenzprofils der Hochschule von den Studierenden und Fachpersonen aus Praxis und Wissenschaft gemeinsam festgelegt.
Welche Chancen (auch für gesellschaftliche Veränderung), Herausforderungen und Grenzen hat die Freiform und was können wir für die HAW lernen?
Zu Gast und im Gespräch sind diesmal Studierende der FHNW und berichten uns von konkreten Projekten ihres Studiums.
mit David Kachel (ver.di Jugend)
Solidarisch aus der Krise: Gewerkschaftliche Antworten auf steigende Lebenshaltungskosten
Freitag, 18.11.22, 12 bis 15 Uhr, 3.01
Die Preise steigen. Wir merken es an der Supermarktkasse, bekommen Briefe von Vermieter:innen, in denen sich die Nebenkosten mehr als verdoppeln, und sehen, dass am Ende des Monats immer weniger übrig bleibt oder es gar nicht mehr reicht.
Weder Studierende noch Sozialarbeiter:innen sind für ihr üppiges Einkommen bekannt und können sich angesichts dieser Krise nur gemeinsam zur Wehr setzen. Gewerkschaften bieten hierfür den idealen Ort, denn sie erkämpfen seit jeher bessere Arbeitsbedin-
gungen und höhere Löhne.
Als ehemaliger Student der HAW und begeisterter Gewerkschafter möchte ich mit euch in den Austausch darüber kommen, wie wir die Soziale Arbeit gemeinsam aufwerten können.
Neben einem einleitenden Vortrag zu den Potenzialen gewerkschaftlichen andelns und den Besonderheiten von Streiks in der Care-Arbeit, freue ich mich insbesondere auf das Gespräch mit euch. Nutzt die Veranstaltung also gerne als ersten Berührungspunkt mit Gewerkschaften, bringt Fragen und Kritik mit, oder lasst euch ganz einfach vom Vortrag berieseln.