Mit Köpfchen aus der Krise – BAföG für Alle erkämpfen!

Liebe Kommiliton:innen,

hiermit laden wir euch herzlich zum Kongress Mit Köpfchen aus der Krise – BAföG für Alle erkämpfen! ein, vom 05.09. bis 07.09.2025 an der Uni Köln.

„1. Jeder hat das Recht auf Bildung. […]
2. Die Bildung muß auf die volle Entfaltung der menschlichen Persönlichkeit und auf die Stärkung der Achtung vor den Menschenrechten und Grundfreiheiten gerichtet sein. Sie muß zu Verständnis, Toleranz und Freundschaft zwischen allen Nationen und allen rassischen oder religiösen Gruppen beitragen und der Tätigkeit der Vereinten Nationen für die Wahrung des Friedens förderlich sein.”

– ART. 26 DER ALLGEMEINEN ERKLÄRUNG DER MENSCHENRECHTE

Das Recht auf Bildung wird in Deutschland seit langem mit Füßen getreten. In kaum einem industriell entwickelten Land ist der Zugang zu höherer Bildung so stark von der sozialen Herkunft abhängig wie hierzulande. Der Grund: Das BAföG, wie es im Zuge des Aufbruchs der Studierendenbewegung erkämpft wurde, um die Universitäten für die gesamte Bevölkerung zu öffnen und allgemeinwohlorientiert zu entwickeln, ist seit seiner Einführung 1972 von der Politik gezielt ausgehöhlt worden. Wer heute studiert, muss mit einem Leben in Armut rechnen. Rund ein Drittel aller Studierenden – unter denen, die alleine oder in WGs leben, sogar drei Viertel – lebt unterhalb der Armutsgrenze. Daran ändern auch periodische medienwirksame Beileidsbekundungen wenig.

Nur der gemeinsame Kampf für die Verbesserung der sozialen Lage und eine emanzipatorische Bildung für Alle bringt uns vorwärts. Die erfolgreichen Studierendenproteste für die Abschaffung der Studiengebühren in den Jahren der Finanzkrise haben das eindrücklich gezeigt. Die
globale Krise hat sich seit 2007 jedoch massiv verschärft. Der aktuelle Rüstungswahn untergräbt alle humanen und sozialen Errungenschaften und führt geradewegs in den Abgrund. Umso mehr braucht es nun erst recht ein lebensgrundlagensicherndes BAföG, das alters-, eltern- und herkunftsunabhängig allen Studierenden, Auszubildenden und Schüler:innen ab 18 Jahren rückzahlungsfrei gewährt wird. Denn Bildung und Wissenschaft tragen – gerade hierzulande – eine historisch gewachsene Verantwortung zur Humanisierung der Welt. Nur wenn Studierende als mündige Subjekte sozial gesichert, kulturell ungehemmt und mit produktiver Muße an ihrer inhaltlichen Ausgestaltung mitwirken können, können sie diese Verantwortung zur Lösung der globalen Probleme wahrnehmen.

Es ist an uns, mit dem BAföG für Alle einen grundlegenden Richtungswechsel hervorzubringen – hin zu einer zivilen, solidarischen, ökologisch nachhaltigen und demokratisch-aufgeklärten Entwicklung der Gesellschaft. Dafür wollen wir u.a. diskutieren, was erforderlich ist, um die längst überfällige BAföG-Reform gesellschaftlich durchzusetzen, was wir dafür von den Studierenden- und Auszubildendenprotesten der Vergangenheit lernen können, welchen Beitrag Gewerkschaften und Studierendenwerke zum gemeinsamen Kampf für das BAföG für Alle leisten können und wie die beispielgebende Auseinandersetzung um soziale Verbesserungen auch über das Bildungswesen hinaus zu verallgemeinern ist.

Mit Köpfchen aus der Krise – gemeinsam für…
…BAföG für Alle!
…Bildung und Wissenschaft für Frieden und Demokratie!
…ein neues 68!

Viele Grüße
euer Fachschaftsrat

Obdachlose Kids von der Straße holen!

Liebe Kommiliton:innen,

hiermit laden wir euch herzlich zur Fachveranstaltung Obdachlose Kids von der Straße holen! des Bündnis Tu was Hamburg! ein, am Freitag, den 21.02.2025 von 9:30 bis 14:30 Uhr im Wichern-Saal, Rauhes Haus, Horner Weg 190.

Immer mehr Minderjährige und junge Erwachsene sind ohne Obdach. Mindestens 150 Minderjährige leben in solchen Verhältnissen auf Hamburgs Straßen! Dieser Zustand ist nicht vom Gesetz gedeckt. Nach dem Kinder‐ und Jugendhilfegesetz müssen diese Kinder und Jugendlichen in Obhut  genommen werden. Zusätzlich soll einen Wohnungspool geben, aus dem mit Belegbindungen zeitnah geholfen werden kann.

Vorbild ist die Praxis der Werkstatt Solidarität Essen in Nordrhein‐ Westfalen: Ein integriertes Angebot von Straßensozialarbeit, pädagogisch intensiv begleitetem Einzelwohnen und Nachsorge. Wer erfolgreich bis zum 18. Lebensjahr in so einer Wohnung gewohnt hat, übernimmt die Wohnung mit einem eigenen Mietvertrag.

Auf der Veranstaltung berichtet die Werkstatt Solidarität Essen von ihren Erfahrungen und es werden die bisherigen Überlegungen sowie Möglichkeiten für eine Umsetzung in Hamburg vorgestellt und gemeinsam erörtert.

Aufruf und Programm findet ihr hier.
Anmelden könnt ihr euch per Mail an tu-was-hamburg@gmx.de.

Viele Grüße
euer Fachschaftsrat Soziale Arbeit und Bildung und Erziehung in der Kindheit

Kongress Armut und Gesundheit: Gesundheit fördern heißt Demokratie fördern!

Liebe Kommiliton:innen,

hiermit laden wir euch herzlich zum Kongress Armut und Gesundheit ein, am 17.03 und 18.03,2025 in Berlin.

Was ist der Kongress und warum ist er spannend für uns?
Vor 30 Jahren hat der Kongress das erste Mal stattgefunden. Seitdem wird er jährlich vom Verein Gesundheit Berlin-Brandenburg e. V. organisiert und bringt dabei Public-Health Akteure aus Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft zusammen, um über den Zusammenhang von Armut und Gesundheit öffentlich zu diskutieren. Das Ziel ist, die bestehende gesundheitliche Ungleichheit für und mit Menschen in Armut besprechbar zu machen und dauerhaft auf die politische Agenda zu setzen. Dabei leitet alle Teilnehmenden die Vision, „dass alle Menschen ein selbstbestimmtes und gesundes Leben führen können, so wie es entlang der Ottawa Charta aufgezeigt wird„. [1]
Anhand der aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen im Bereich Public Health werden Themen und Fragestellungen ausgewählt. Der Kongress bringt Menschen aus diversen Bereichen zusammen – insbesondere Studierende sind, als Public Health-Nachwuchs adressiert.  Der Kongress dient zur Vernetzung mit Akteuren der PH-Community und anderen Studierenden, sowie zu der inhaltlichen Auseinandersetzung mit relevanten Themen zur Verwirklichung des Menschenrechts auf Gesundheit. [2]

Was ist dieses Jahr das Thema?
Der Kongress steht in diesem Jahr unter dem Titel „Gesundheit fördern heißt Demokratie fördern!”. Im Diskussionspapier, welches sich vollständig im Anhang befindet, heißt es:
Gesundheitsförderung ist ein Demokratieprojekt! Es gibt wechselseitige Beziehungen zwischen demokratischen Prozessen und Gesundheitsförderung: Die Stärkung demokratischer Prozesse fördert das gesellschaftliche Bewusstsein für   gesundheitliche Chancengleichheit, die Selbstbestimmung und Mitbestimmung. Durch die aktive Teilnahme an gesellschaftlichen Prozessen erfahren Menschen Selbstwirksamkeit, stärken ihr Vertrauen in Institutionen und erleben soziale Unterstützung. All diese Faktoren sind wesentliche Determinanten für die Gesundheit. Zudem ermöglicht demokratische Teilhabe eine aktive Mitgestaltung der Gesellschaft hin zu gesundheitsförderlicheren Rahmenbedingungen. Umgekehrt kann die Förderung der Gesundheit dazu beitragen, die gesellschaftliche Teilhabe zu erhöhen, indem sie Menschen befähigt, ihre Rechte einzufordern und sich aktiv am gesellschaftlichen Leben zu beteiligen. Der Kongress Armut und Gesundheit 2025 tagt daher unter dem Motto: „Gesundheit fördern, heißt Demokratie fördern!“ [3]
Demokratie ist ein Prozess, der nie abgeschlossen ist. Die Demokratisierung der Gesellschaft und die Umsetzung des Grundgesetzes als Lehre aus dem Faschismus ist kontinuierlich weiter zu verwirklichen. Wie können wir aus den Gesundheitswissenschaften dazu beitragen und inwiefern hat jede*r einzelne von uns dafür Bedeutung? Lasst es uns gemeinsam bei dem Kongress diskutieren.

Infos zur gemeinsamen Teilnahme

  • Jede*r kümmert sich selbst um die Anmeldung unter folgender Website: Anmeldung Kongress A&G
  • Das Ticket kostet 80€ und die Kosten (+Unterkunft, Anreise) müssen selbst getragen werden. – Wie immer gilt laut Kongressteam, dass jede*r teilnehmen können soll, daher kann man sich bei finanziellen Hürden an das Kongressteam wenden und ein Soli-Ticket erhalten. 
  • Studentische Vernetzung und Austausch von Tipps zur Anreise und Unterkunft finden hier statt: Einladungslink zur Austauschgruppe

Viele Grüße
euer Fachschaftsrat

Quellen:
Weitere Infos findet ihr auf der Kongresswebsite: Armut und Gesundheit
1) https://www.armut-und-gesundheit.de/ueber-den-kongress/selbstverstaendnis#_ftn2
2) https://www.armut-und-gesundheit.de/fileadmin/user_upload/Kongress/Kongress_2025/Dokumente/Diskussionspapier_AuG2025.pdf
3) https://kongress.armut-und-gesundheit.de/frontend/index.php

Neue Zwänge – Alte Potenziale? 50 Jahre Absage des 5. Deutschen Jugendhilfetages

Liebe Kommiliton:innen, 

hiermit laden wir euch herzlich zur Erinnerungs- und Aktionstagung Neue Zwänge – Alte Potenziale? 50 Jahre Absage des 5. Deutschen Jugendhilfetages ein, am Freitag und Samstag, den 20.09.2024 und 21.09.2024, in der Fakultät für Erziehungswissenschaft an der Universität Hamburg (Von-Melle-Park 8).

Die Veranstaltung wird in Kooperation vom Arbeitskreis Kritische Soziale Arbeit (AKS) Hamburg, dem Verband Kinder- und Jugendarbeit (VKJH) und den Arbeitsbereichen Sozialpädagogik sowie Pädagogik bei Behinderung und Benachteiligung der Uni Hamburg organisiert. 

Der Anlass für die Tagung ist der 50. Jahrestag der Absage des 5. Deutschen Jugendhilfetags, der 1974 unter dem Motto „Jugend und Recht“ vom 8.-11. September 1974 in Hamburg hätte stattfinden sollen. Die Arbeitsgemeinschaft Jugendhilfe (AGJ) sagte diesen jedoch ab – als Antwort auf die Aktivitäten der Sozialarbeiteropposition („Sozialistische Aktion“), die titulierte  „[…] daß der Jugendhilfetag lediglich der scheindemokratischen Legitimation der Jugendpolitik der regierungs- und verbandsbürokratischen Kräfte dienen und die Loyalität der Fachbasis gegenüber dem bürgerlichen Staat sicherstellen sollte.“ (Presseerklärung Sozialistische Aktion Jugendhilfetag Hamburg, 25.5.1974).

50 Jahre später soll zusammen mit Protagonist:innen der Sozialistischen Aktion, der AGJ und heutigen Aktiven die Absage des 5. DJHT zum Ausgangspunkt genommen werden, um über Kontinuitäten, Brüche, Unabgegoltenes, Hoffnungsvolles und Konsequenzen ins Gespräch zu kommen. Die damit in den verschiedenen Arbeitsfeldern der Jugendhilfe verbundenen Themen sollen in Vorträgen, einer Podiumsdiskussion und Workshops vertieft und auf ihre Aktualität überprüft werden.

Zum Beispiel:
– Sozialarbeit im Aufbruch: Von der Fürsorge zur Sozialarbeit im Kapitalismus
– Aktuelle Kontroversen in der Jugendhilfe – Zwischen Nothilfe und Emanzipation
– Widerspenstig, eigensinnig, unbequem: Die Behinderten(rechts)bewegung
– Von der Kinderladenbewegung zur institutionellen Erziehung und Bildung für alle?!
– (Offene) Kinder- und Jugendarbeit: Ein Ort autonomer Weltaneignung und politischer Bildung oder von Prävention und wohlkalkulierter Freizeitgestaltung?
– Selbstorganisation als Sozialarbeitsopposition
– Von der individualisierten Fallarbeit zur stadtteilorientierten Sozialarbeit und zurück?

Als Referent:innen werden sich neben uns beiden u.a. beteiligen: Stefan Köngeter, Timm Kunstreich, Susanne Maurer, Günter Pabst, Friedhelm Peters, Elisabeth Richter, Helmut Richter, Kira Gedik, Mark Schrödter, Udo Sierck, Norbert Struck, Heinz Sünker und Reinhart Wolff. 

Die aktuellen Rahmenbedingungen, unter denen Jugendhilfe und Soziale Arbeit insgesamt stattfinden führen vielfach zu restriktiven und auf Ausgrenzung und Anpassung gerichteten Tendenzen, anstatt die Entwicklung von Solidarität für eine demokratische Gesellschaft zu fördern. Grund genug, sich kritisch mit ihnen auseinanderzusetzen und sich für die Verwirklichung von Alternativen zu bilden und zu organisieren!

Aufruf und Programm findet ihr hier.
Anmelden könnt ihr euch hier.
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei.

Viele Grüße
euer Fachschaftsrat

Tu was Hamburg! Kinder- und Jugendhilfegipfel

Liebe Kommiliton:innen,

hiermit laden wir euch herzlich zum Kinder- und Jugendhilfegipfel des Bündnis Tu was, Hamburg! ein, am Freitag, den 03.05.2024, von 9:00 – 18:00 Uhr in der Alexanderstraße 1.

Zurzeit erleben wir wachsende soziale Ungleichheit und politischen Rechtsruck. Während die sozialpolitischen Aufgaben wachsen, werden die zu ihrer Bewältigung bereit gestellten Ressourcen, unter dem Druck von Schuldenbremse und steigenden Militäretat, immer knapper. Die mangelnde Finanzierung von Sozialem und Bildung, die z.B. anhand der Unterfinanzierung der Hochschule deutlich wird, wirkt sich auch massiv auf die Soziale Arbeit aus. Dies wird besonders deutlich im Arbeitsfeld der Kinder- und Jugendhilfe.

„Nicht zuletzt eine gut ausgebaute und verlässlich finanzierte soziale Infrastruktur für Kinder, Jugendliche und Familien ist jedoch essenziell für die Umsetzung der Kinderrechte und die Weiterentwicklung einer demokratischen Gesellschaft.“ (aus dem Flyer)

Vor diesem Hintergrund haben sich im Netzwerk „Tu was, Hamburg!“ deswegen im September 2023 viele Akteur*innen der Jugendhilfe in Hamburg zusammengeschlossen. Wir wollen gemeinsam einen gesellschafts‐ und sozialpolitischen Prozess anstoßen, der für grundlegende Verbesserungen in der Kinder‐ und Jugendhilfe sorgt.

Der Kinder‐ und Jugendhilfegipfel soll dazu beitragen, sich zu vernetzen, auszutauschen und gemeinsame Handlungsperspektiven zu entwickeln – auch über die Kinder- und Jugendhilfe hinaus.

Mit verschiedenen Redebeiträgen und Workshops wollen wir uns mit der aktuellen Lage der (offenen) Kinder- und Jugendarbeit beschäftigen und beratschlagen, wie wir aus Hochschule und Praxis für eine Verbesserung der sozialen Lage wirken können.

Aufruf und Programm findet ihr hier.
Anmelden könnt ihr euch per Mail an tu-was-hamburg@gmx.de.

Kommt dazu und mischt euch ein!

Viele Grüße
euer Fachschaftsrat

Dressur zur Mündigkeit?Über die Verletzung von Kinderrechten in der Heimerziehung in der Bundesrepublik

Wir laden alle herzlich zu dieser spannenden Tagung, an der wir als FSR involviert sind, ein!
Anlässlich der weiteren Verletzung von Kinderrechten hat der Arbeitskreis Kritische Soziale Arbeit Hamburg und das Aktionsbündnis gegen geschlossene Unterbringung Hamburg eine Veranstaltung initiiert: in Form eines Tribunals soll diese Kontroverse um pädagogisch legitimiertem Zwang und therapeutisch begründeter Einschließung zugespitzt werden. Im Mittelpunkt des Tribunals steht eine Jury, die mit in der Sache kompetenten Personen besetzt ist. Sie befragt Zeuginnen und Zeugen und hört Sachverständige an.

Mitwirkende der Veranstaltung u.A.:

Trietze (Momo, Vertretung der Straßenkinder), Sieglinde Frieß (ver.di), Prof. Dr. Fritz Sack (Universität Hamburg), „Rolf“, „Jana“ und „Fabian“ (Jugendliche mit Heimerfahrung), Christiane Knack-Wichmann (Anwältin von „David“), Prof. Dr. Christian Schrapper (Universität Koblenz), Wolfgang Rosenkötter (Betroffener der Heimerziehung der
60er Jahre) und einige mehr!


Dressur zur Mündigkeit?
Über die Verletzung von Kinderrechten in der Heimerziehung in der Bundesrepublik

„Menschenrechte von Kindern und Jugendlichen werden in dieser Dressur verletzt; das sollte im Tribunal der zentrale Bezugspunkt sein.“
Prof. Dr. Lothar Krappmann, 2003 bis 2011 Mitglied im 13-köpfigen UN-Ausschuss für die Rechte des Kindes

Liebe Kommiliton:innen,

hiermiet laden wir euch herzlich zum Tribunal Dressur zur Mündigkeit? Über die Verletzung von Kinderrechten in der Heimerziehung in der Bundesrepublik ein, am Dienstag, den 30.10.2018, von 14:00 – 21:00 Uhr im Wichernsaal des Rauhen Hauses (Horner Weg 180), veranstaltet vom Arbeitskreis Kritische Soziale Arbeit Hamburg und Aktionsbündnis gegen geschlossene Unterbringung:

Es ist keineswegs so, dass mit dem Abschluss der beiden Runden Tische zur Heimerziehung in West und Ost alles zum Besten stünde – im Gegenteil: Trotz unbestreitbarer Verbesserungen gibt es eine zunehmende Tendenz der Verletzung von Kinderrechten.
Besonders deutlich wird diese Verletzung durch eine bislang im wissenschaftlichen und fachpolitischen Diskurs kaum beachtete, in der Praxis aber mittlerweile vorherrschende Technologie: die des „Stufen-Vollzugs“ oder des „Phasen-Modells“. Dieses Konzept – inspiriert von den Bootcamps in den USA und behavioristischen Dressurexperimenten – fußt auf entwürdigenden und stigmatisierenden Degradierungszeremonien, auch wenn findige Professionelle für deren Bezeichnung ständig neue Vokabeln finden.

Derartige Programme widersprechen grundlegenden Menschenrechten und sind nicht mit der Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen zu vereinbaren (BMFSJ 2007). Sie verstoßen gegen den gesamten Tenor der Konvention, vor allem aber gegen Artikel 2: Achtung der Kinderrechte, Diskriminierungsverbot, gegen Artikel 9: Trennung von den Eltern, persönlicher Umgang, sowie gegen Arikel 12, in dem ausdrücklich festgehalten wird, dass die Willensäußerungen des Kindes „angemessen und entsprechend seinem Alter und seiner Reife“ zu berücksichtigen sind. Da diese Konvention in Deutschland unmittelbare Gültigkeit hat, müssen Einrichtungen, die mit derartigen Disziplinierungstechniken arbeiten, abgeschafft oder zumindest gezwungen werden, ihre Arbeitsweisen fundamental zu verändern. Diese Forderung ist allerdings durchaus umstritten. Die Befürworter von pädagogisch legitimiertem Zwang und therapeutisch begründeter Einschließung sehen darin vielmehr notwendige Interventionen, um gefährdete Kinder und Jugendliche vor ihrem eigenen, risikoreichen Verhalten zu schützen.
 
Diese Kontroverse soll in Form eines Tribunals zugespitzt werden. Die Jury des Tribunals  hört Zeugen und Sachverständige an; Anklage und Verteidigung halten Plädoyers; abschließend verkündet die Jury ihren Beschluss.

Programm
14:00 Uhr       Begrüßung, Überblick und Einleitung
14:15 Uhr       Vorstellung der Jury
14:30 Uhr       Verlesung der Anklage
14:45 Uhr       Verlesung der Verteidigung
15:00 Uhr       Befragung der Zeugen und Sachverständigen
16:15 Uhr       Pause
16:30 Uhr       Fortsetzung der Befragung der Zeugen und Sachverständigen
18:00 Uhr       Pause
18:30 Uhr       Plädoyer der Anklage
19:00 Uhr       Plädoyer der Verteidigung
19:30 Uhr       Pause mit Snacks/ die Jury berät
20:15 Uhr      Verkündung des  Beschlusses der Jury
20:45  Uhr     Die Zeuginnen und Zeugen haben das letzte Wort
21:00 Uhr       Ende des Tribunals   
____________________________________________________________

Das Tribunal kann unterstützt werden: „Ich trete dafür ein, dass die Ergebnisse dem Ausschuss für die Rechte des Kindes nach Art. 43 der UN-Kinderrechtskonvention vorgelegt werden“

Unterschriften können an Timm Kunstreich und Wolfgang Rosenkötter geschickt werden: timmkunstreich@aol.com oder wolfgang.rosenkoetter@gmx.de

Viele Grüße
euer Fachschaftsrat

Gemeinsam Denken! Gemeinsam Handeln!

Liebe Freunde, Kolleginnen und Unterstützerinnen!

Wir möchten euch alle gerne zu unserem ersten Fachtag in Kooperation mit der BASFI und dem PARITÄTISCHEN HAMBURG einladen. Einen Flyer findet ihr im Anhang.
Gemeinsam Denken! Gemeinsam Handeln! ist das Motto des Fachtages. Wir möchten gemeinsam mit euch nach der Fischbowl Methode an verschiedenen Themen die junge Menschen betreffen arbeiten und diskutieren.
Auf eine zahlreiche Anmeldung unter fachtag@gmx.net würden wir uns sehr freuen. Gerne könnt ihr die Veranstaltung auch anderen weiterleiten.

Bis zum 06.04.2018!
Eure MOMOs


Sehr geehrte Damen und Herren, Liebe Freunde, Liebe MOMOs!

Wir können es selber gar nicht fassen – MOMO Hamburg wird zwei Jahre alt! Zu diesem Anlass möchten wir in Kooperation mit der BASFI und dem PARITÄTISCHEN HAMBURG einen Fachtag veranstalten und Sie gerne einladen.

MOMO Hamburg beschäftigt sich seit zwei Jahren rund um das Thema junge Menschen in prekären Lebenssituationen. Doch wie sind sie in diese Situation geraten? Was hat gefehlt?

Genau das möchten wir am 06.04.2018 von 12-17:30 Uhr im Nochtspeicher (Bernhard- Nocht- Str. 69a) mit Ihnen herausfinden. Wir möchten in Form von Fischbowls mit jungen Menschen, Sozialarbeiterinnen, Behördenmitarbeiterinnen und natürlich mit uns herausfinden, welche Konflikte bestehen und was zu einer Verbesserung der Jugendhilfe beitragen könnte. Wir denken, dass nur der Austausch mit allen beteiligten eine Veränderung erzeugen kann.

Wir laden Sie herzlich ein, uns bei diesem Weg zu begleiten!

Ablauf:
Moderation: Prof. Dr. Michael Lindenberg (Ev. Hochschule Rauhes Haus)
12 Uhr Ankommen
12:30-13:30 Uhr Begrüßung, Vorstellung des Tages
Grußworte von Sozialsenatorin Melanie Leonhard, Dirk Bange uvm.
13:30-15:00 Uhr Workshop I (Methode Fischbowl)
15:00-15:30 Uhr Pause mit kleinem Snack
15:30-17:00 Uhr Workshop II (Methode Fischbowl)
17:00-17:30 Uhr Auswertung (Kurzpräsentation im Plenum)
Ab 17:30 Uhr Abendprogramm mit Livemusik

Es werden 9 Workshops angeboten zu den Themen: Finanzen von jungen Menschen, Regelverstöße in Einrichtungen, Housing First, geschlossene Unterbringung, Jugendamt vs. Sozialarbeiter vs. Junge Menschen, Kriminalisierung, Kinderrechte, Notschlafstelle und Bildung.

Alle Teilnehmer*innen können sich im Anschluss auf eine Liste schreiben lassen um die Ergebnisse per Mail zu bekommen. Zudem können alle eine Teilnahmebescheinigung von uns erhalten.

Wir bitten um eine kurze Rückmeldung unter fachtag@gmx.net ob Sie an dem Fachtag teilnehmen werden. Die Veranstaltung ist kostenfrei. Da die Veranstaltung als bunter Austausch geplant ist sind junge Menschen natürlich herzlich willkommen.

Wir sind gespannt!
Eure MOMOs

Würden Sie hier schlafen wollen? Aktion zum Ende des Winternotprogramms

Liebe Kommiliton:innen,

hiermit laden wir euch herzlich zur Aktion zum Ende des Winternotprogramms Würden Sie hier schlafen wollen? ein, am Donnerstag, den 29.03.2018, um 12:00 Uhr auf dem Ida-Ehre-Platz:

Das Winternotprogramm geht nächste Woche zu Ende. Dann werden wieder viele obdachlose Menschen mehr in unserer reichen Hansestadt gezwungen sein, ihr Leben auf der Straße zu verbringen. Auch in diesem Winter wurde wieder vielen osteuropäischen Obdachlosen der Erfrierungsschutz des Winternotprogramms verwehrt. Die Ausgrenzungspolitik des Hamburger Senats führt zu immer stärkerer Verelendung und Ressentiments gegenüber diesem Personenkreis und muss überwunden werden.
Die Lebenssituation der wohnungs- und obdachlosen Menschen müssen dringend verbessert werden. Es darf nicht sein, dass wir als Stadtgesellschaft diese Form absoluter Armut tolerieren. Der Hamburger Senat muss seine restriktive Politik aufgeben und darf diese menschunwürdigen Bedingungen nicht länger ignorieren.

Das Hamburger Aktionsbündnis gegen Wohnungsnot fordert den Senat auf:

  • Ein spezielles Programm im Wohnungsbau für obdachlose und vordringlich wohnungssuchende Menschen zu schaffen. Der angestrebte Drittelmix (jeweils 33% geförderter Wohnungsbau, 33% freifinanzierter Wohnungsbau und 33% Eigentumswohnungen) reicht bei weitem nicht aus.
  • Wir fordern 52% geförderten Wohnungsbau, weil 52% der Hamburger Haushalte sozialwohnungsberechtigt sind. Die Marktmechanismen des angespannten Hamburger Wohnungsmarkts hemmen die Vermittlung in Wohnraum.
  • Ganzjährig menschenwürdige Unterkünfte für alle obdachlosen Menschen in Hamburg zur Verfügung zu stellen und jedem einen Platz zu garantieren, egal aus welchem Herkunftsland er stammt.
  • Eine Brücke ist kein Zuhause – Wohnungsbau für Obdachlose sofort!

Viele Grüße
euer Fachschaftsrat

Aufruf zur Gründung einer landesweiten Interessenvertretung der OKJA

Seit Jahren kämpft die OKJA bundesweit und auch in Hamburg mit einer dauerhaften Unterfinanzierung und tendenziellen Prekarisierung. Eine schlechte Bezahlung; unattraktive Arbeitszeiten; politischer Druck, sich als „Dienstleister“ in die Kooperation mit Schulen begeben zu müssen sowie eine zunehmende Problem- und Defizitorientierung auch in der OKJA führen dazu, dass die eigentlichen Leistungen und Potentiale der OKJA im Sinne einer „Erziehung in Freiheit zur Freiheit“ zu wenig sichtbar sind. Wir sehen die Gefahr, dass das Arbeitsfeld zwischen den Bereichen Schule, Kita und HzE „zerrieben“ bzw. seines eigenen fachlichen Auftrages völlig entkleidet wird.

Wir müssen uns wieder auf unsere vorhandenen Qualitäten besinnen, anstatt dazu beizutragen, dass sich die positiven strukturellen Grundlagen des Arbeitsfeldes in ihr Gegenteil verwandeln, weil wir die organisationellen Merkmale der OKJA im Sinne der emanzipativen Assistenz von Subjektbildung der Kinder und Jugendlichen zu wenig nutzen (vgl. hierzu auch Scherr und Sturzenhecker, 2014).

Eine fehlende (fach-)öffentliche Präsenz des Arbeitsfeldes hat aber auch etwas mit fehlenden Vertretungsstrukturen gegenüber Fachpolitik und Fachverwaltungen zu tun. Die Kampagnen der Jahre 2007 und 2012 (Entschlossen Offen) sowie die Aktivitäten im Zusammenhang mit den Kürzungen 2013 haben deutlich gemacht, dass bei einem organisierten Auftreten in der (Fach-)Öffentlichkeit das Interesse für das Arbeitsfeld neu geweckt werden kann. Dazu bedarf es aber einer kontinuierlichen fachlichen Verständigung untereinander mit dem Ziel der Absicherung der OKJA als Gesamtarbeitsfeld.

In Hamburg stellt sich die Situation der OKJA wie folgt dar:

  • 2013 wurden dem Arbeitsfeld pauschal 10% der Zuwendungen gekürzt. In einigen Bezirken wurden ganze OKJA-Einrichtungen komplett auf eine SHA-Finanzierung umgestellt. In der Folge gingen damit erhebliche Verluste einer Offenen Kinder- und Jugendarbeit und ihrer fachlichen Ausrichtung einher
  • Die Regelfinanzierung für die Offene Arbeit ist seit Jahren nicht auskömmlich. Aktuell liegt die Steigerungsrate bei den Zuwendungen für die OKJA und Familienförderung für die Jahre 2017 auf 2018 bei lediglich 0,38% (im Vergleich: Kita 2,5%, HzE 2,25%). Das Gesamtbudget für die Offene Arbeit in Hamburg liegt aktuell auf dem Niveau von 2013.
  • Eine Refinanzierung von Tarifsteigerungen findet nur teilweise statt.
  • Von rund 300 Einrichtungen im Jahr 2005 (Fachgespräch vom 8.6.2005: OKJA in den HH-Bezirken) existieren 2017 noch 244, davon verfügen 93 über bis zu einer und 124 über weniger als 2 Vollzeitstellen (Drs. 21/8806).
  • Die in §4 SGB VIII festgeschriebene partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen dem öffentlichen und freien Jugendhilfeträger weicht einer zunehmenden Kontrolle und Steuerung durch die jeweiligen Jugendämter.
  • Ehrenamtliche Vorstände kleiner freier Träger sind kaum noch in der Lage die gestiegenen administrativen Anforderungen zu bewältigen. In der Folge kommt es zu einem „Ausverkauf“ solcher Einrichtungen, die von großen Verbänden, HzE-Trägern oder sogar völlig fachfremden Trägern„geschluckt“ werden.
  • Der eigenständige primär außerschulische Bildungsauftrag der Offenen Arbeit im Sinne der Unterstützung von Subjektbildung (wilde Bildung) verwandelt sich zunehmend in die Unterstützung eines institutionalisierten Bildungsverständnisses der Schulen. Gleichzeitig erfüllen solche Kooperationen oft nicht einmal die Mindestanforderungen an eine fachliche Zusammenarbeit; Standards der Offenen Arbeit kommen wenig zum Tragen.
  • Wir beobachten, dass die Offene Kinder- und Jugendarbeit als relevantes Arbeitsfeld der Kinder- und Jugendhilfe zunehmend auch aus dem Lehrangebot von Hochschulen und Universitäten verschwindet. Angesichts einer zu erwartenden „Verrentungswelle“ droht die Gefahr, dass es zukünftig an qualifiziertem Nachwuchs für das Arbeitsfeld fehlen wird.

Gleichzeitig erleben wir eine Politik, in der Kinder, Jugendliche und Familien – wieder einmal – zunehmend als „verhaltensauffällig“, „defizitär“ oder auch als „gefährlich“ stigmatisiert werden und im Zuge dessen verstärkt reglementiert, kontrolliert und normiert wird.

Wir erleben eine öffentliche Jugendhilfe und Fachpolitik, die auf gesellschaftliche Entwicklungen – wie beispielsweise eine auf hohem Niveau stagnierende Armutsentwicklung – mit Maßnahmen reagiert, die sich an althergebrachten „fürsorgerischen“ bis massiv intervenierenden Reaktionsformen orientiert.

Wir benötigen dringend eine kontinuierliche fachliche Verständigung untereinander mit dem Ziel einer fachlichen und politischen Absicherung der Offenen Arbeit als Gesamtarbeitsfeld.

Aus den genannten Gründen rufen wir auf zur Gründung einer landesweiten Interessenvertretung der Offenen Arbeit und laden alle Interessierten ein an diesem Vorhaben teilzunehmen, seien sie aktiv als Träger, MitarbeiterInnen in den Einrichtungen (kommunal oder in freier Trägerschaft), in den Verwaltungen und an den Hochschulen.

Das Auftakttreffen findet statt am Dienstag, den 17. April um 10 Uhr, der genaue Ort sowie der Ablauf werden noch in einer gesonderten Einladung mitgeteilt.
Am 29. März findet um 10 Uhr ein letztes Vorbereitungstreffen für diese Auftaktveranstaltung
im Verband Kinder- und Jugendarbeit in der Budapester Str. 42 statt. Alle Interessierten sind
herzlich eingeladen, um eine Anmeldung per Mail ( info@vkjhh.de) wird gebeten.

Erstunterzeichner_innen:
Conny Fiedler-Hellmann, Streetlife e.V.; Marion Lewandowski, Haus Warwisch e.V.; Jörn Stronkowski, Streetlife e.V., Jeung-A Anna Kim, Jugendclub Mittendrin; Rene Plettner, Bauspielplatz Berne e.V.; Stefan Baumann, INVIA Hamburg e.V.; Evin Kandemir, Dolle Deerns e.V.; Heike Rupp, Mädchentreff Schanzenviertel e.V., Dagmar Klages, AK Spielhäuser; Joachim Gerbing, VKJH e.

AufRecht bestehen! Ratschlag zur Verteidigung sozialer Grundrechte

Der Arbeitskreis Kritische Sozialearbeit Hamburg, das Hamburger Netzwerk SGB II und der Flüchtlingsrat Hamburg lädt zu einem Ratschlag ein, auf den wir euch aufmerksam machen wollen:

„Politische und soziale Grundrechte, wie sie seit 50 Jahren in der UN Grundrechte-Charta verankert sind, gelten im Selbstverständnis unserer modernen Gesellschaft als garantiert. Dennoch wird die Inanspruchnahme sozialer Rechte politisch zunehmend an Bedingungen und Pflichten geknüpft. Die Forderung, dass Menschen, die sozialstaatliche Hilfe und Leistungen in Anspruch nehmen, sich im Rahmen disziplinarischer und  autoritärer Normen bewähren sollen, mutiert zum gesellschaftlichen Konsens. Hierzu einige Beispiele:

  • Wer auf Hartz IV angewiesen ist, muss sich zu jeder vom Amt verordneten Arbeit bereitfinden, ist von der Streichung des Existenzminimum bedroht oder darf ohne die Einwilligung vom Amt nicht von zu Hause ausziehen.
  • Wer als Jugendliche_r in die Heimerziehung kommt, hat sich oft einem Reglement zu unterwerfen, das soziale Kontakte und Ausgangszeiten einschränkt. Mangelnde Anpassung gilt als nicht zu tolerierender  Widerstand, der gebrochen werden muss.
  • Wer Drogen gebraucht und auf alltägliche Überlebenshilfe angewiesen ist, bekommt diese häufig nur, wenn er oder sie Entzugswilligkeit zeigt oder vortäuscht.
  • Wer in der Psychatrie auf qualifizierte therapeutische Hilfe hofft, muss sich damit abfinden, eher mit Medikamenten ruhig gestellt zu werden, weil das Personal fehlt.
  • Wer als Geflüchtete_r aus dem falschen Land kommt, muss damit rechnen als Wirtschaftsflüchtling stigmatisiert, von Sozialleistungen ausgeschlossen und zur „freiwilligen“ Ausreise gedrängt zu werden.

Gegen die Aushöhlung bürgerlicher und sozialer Grundrechte und die Akzeptanz repressiver pädagogischer Konzepte in der Verwaltungspraxis wie in der Sozialen Arbeit müssen wir für ein emanzipatorisches
Menschenbild, humane Werte und soziales Fachwissen eintreten.

Der Ratschlag lädt alle sozialpolitisch Interessierten und Aktiven ein, sich über die Situation in den verschiedenen sozialen Bereichen auszutauschen und politische Handlungsmöglichkeiten auszuloten.
Nach kurzen Inputs aus den Bereichen SGB II, Jugendhilfe, Flucht und Migration, Drogenhilfe und Psychiatrie werden wir in themenübergreifende Gruppen die Analysen und Forderungen diskutieren. Diese können wir dann am Tag darauf gemeinsam laut und bunt auf die Straße tragen.

Ratschlag:
Zeit: Am Mittwoch, den 13.04.2016, von 17.00 bis 21.00 Uhr
Ort: Cafeteria der Stadtteilschule St. Pauli, Bernhard-Nocht-Str. 12 Veranstalter_innen: Arbeitskreis Kritische Sozialarbeit Hamburg; Hamburger Netzwerk SGB II; Flüchtlingsrat Hamburg

            Für einen Abendimbiss wird gesorgt.
            Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Kundgebung und Straßen Aktion:
Do, 14.4.16 um 17 Uhr, Ida-Ehre-Platz / Mönckebergstrasse
Wir rufen zur zahlreichen Teilnahme auf!“