Partizipation für wen? Ein kritischer Blick auf das Studium und die Praxis der Sozialen Arbeit
Mittwoch, 25.05.23, 15:30 bis 17 Uhr, 3.03
Es gibt viele Herausforderungen und Konflikte in „der Sozialen Arbeit“, einigen wollen wir bei diesem Austausch genauer nachgehen.
Die Stärke Sozialer Arbeit, Partizipation und gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen wird in einigen Theorien und Ansätzen vertreten, doch welchen Stellenwert haben diese im Studium und in der real gelebten Praxis tatsächlich?
Wir lernen im Rahmen unseres Studiums das kritische Analysieren von Problemen sowie der Gesellschaft – aber was für Handlungsableitungen und reale Möglichkeiten folgen für uns daraus? Wie kommt es zu dem oft frustrierenden Widerspruch zwischen Theorie und Praxis? Welche Menschenbildfragen stecken vielleicht dahinter? Wie ist das Verhältnis von Kontrolle vs. Partizipation in der Praxis Sozialer Arbeit? Wie sieht unsere eigene Partizipation in Studium und Praxiseinrichtungen aus? Wie kommen wir zu wirklicher Partizipation auf allen Ebenen? Und welche (gelebten) Ansätze gibt es bereits?
Im Rahmen eines „Erzählcafés“ mit kleinen Impulsen u.a. anhand von Freire (Pädagogik der Unterdrückten), Falck (Die Membership-Perspektive), Holzkamp (Kritische Psychologie), wollen wir in den Austausch über unsere Gedanken, Erfahrungen, Ideen und Ansichten kommen und gemeinsame Handlungsperspektiven finden. Was wollen und können wir (hier) anders machen?