Filmabend Heldin

Liebe Kommiliton:innen,

hiermit laden wir euch herzlich zu unserem Filmabend Heldin ein, am Freitag, den 27.02.2026 um 17:00 Uhr in der Kontrabar (Raum0.15, Alexanderstraße 1):

Pflegefachkraft Floria arbeitet mit großer Leidenschaft und Professionalität in der Chirurgie eines Schweizer Krankenhauses. Bei ihr sitzt jeder Handgriff, sie hat selbst in stressigen Situationen immer ein offenes Ohr für ihre Patient*innen und ist im Notfall sofort zur Stelle – jedenfalls im Idealfall. In der harten Realität des oft kaum vorhersehbaren Alltags sieht es meist anders aus. Als Floria an diesem Tag ihre Spätschicht antritt, fällt auf der voll belegten, unterbesetzten Station eine Kollegin aus. Trotz aller Hektik umsorgt Floria eine schwer kranke Mutter und einen alten Mann, der dringend auf seine Diagnose wartet, ebenso fürsorglich und routiniert wie den Privatpatienten mit all seinen Extrawünschen. Aber dann unterläuft ihr ein verhängnisvoller Fehler und die Schicht droht, völlig aus dem Ruder zu laufen. Ein nervenzerfetzender Wettlauf gegen die Zeit beginnt. (Quelle: Berlinale, 2026)

Es gibt Snacks und entspanntes Beisammensein 🙂
Teilt die Einladung gern und bringt Kommiliton:innen mit 🩷
Wir freuen uns auf euch!

Viele Grüße
euer Fachschaftsrat

Filmabend Die letzten Glühwürmchen

Liebe Kommiliton:innen,

hiermit laden wir euch herzlich zum Filmabend Die letzten Glühwürmchen ein, am Sonntag, den 15.02.2026, um 18 Uhr in der Kontrabar (Raum 0.15, Alexanderstraße 1).

Der Animationsfilm von Studio Ghibli zeigt anhand des Kampfes zweier Geschwister um das Überleben des gegen Ende des zweiten Weltkriegs zerstörten Japans die Schrecken des Krieges auf.

Kommt vorbei, bringt eure Kommiliton:innen und Freund:innen mit!

Viele Grüße
euer Fachschaftsrat

Filmabend Das Lehrerzimmer

Liebe Kommiliton:innen,

hiermit laden wir euch herzlich zu unserem Filmabend Das Lehrerzimmer ein, am Freitag, den 06.02.2026 um 17:00 Uhr in der Kontrabar (Raum 0.15, Alexanderstraße 1)

Wir freuen uns auf euch, ob ihr neu an der HAW seid, oder schon länger studiert! Und auch unabhängig von eurem Studiengang. Der Film thematisiert institutionelle Machtstrukturen, moralische Dilemmata und soziale Dynamiken im Bildungskontext:

„Was im Lehrerzimmer passiert, bleibt im Lehrerzimmer“, sagt Carla Nowak in einem Interview mit der Schülerzeitung. Auch wenn das für die Lehrerin zu diesem Zeitpunkt schon nur noch reine Wunschvorstellung ist. Es ist ihre erste Stelle, engagiert unterrichtet sie Mathematik und Sport in der siebten Klasse. Es läuft gut, sie kann die Heranwachsenden motivieren. Als es in der Schule zu einer Reihe von Diebstählen kommt und bald einer ihrer Schüler verdächtigt wird, ist Carla empört und beschließt, der Sache selbst auf den Grund zu gehen. Doch der Fall lässt sich nicht so einfach lösen und zieht Kreise. Im Kollegium ist Carla schnell als idealistisch verschrien, empörten Eltern muss sie Rede und Antwort stehen und zwischen streitenden Schüler*innen vermitteln. Je mehr sie sich bemüht, alles richtig zu machen, desto mehr gerät nicht nur sie selbst an ihre Grenzen. Das System Schule gerät aus dem Gleichgewicht.
İlker Çatak entgeht in seinem exzellent beobachteten Film nichts. Schonungslos inszeniert er die Schule als Mikrokosmos, in dem es kein Außerhalb mehr gibt und nichts privat bleibt. Das Lehrerzimmer ist eine Studie über Machtverhältnisse und darüber, wie Einzelne zwischen verhärteten Fronten aufgerieben werden.

(Internationale Filmfestspiele Berlin (Berlinale) (2023): Das Lehrerzimmer.)

Viele Grüße
euer Fachschaftsrat

Filmabend Where to invade next

Liebe Kommiliton:innen,

hiermit laden wir euch herzlich zu unserem Filmabend ein, am Donnerstag, den 23.10.2023, ab 18:00 Uhr in der Kontrabar (Alexanderstraße 1).

Invasionspolitik einmal ganz anders: In seinem satirischen Filmessay Where to invade next? erbeutet Michael Moore auf einer vom Pentagon beauftragten internationalistischen Mission die jeweils fortschrittlichsten, sozialen Errungenschaften verschiedener europäischer Länder um Lösungen für die sozialen Probleme (extreme soziale Ungleichheit, rassistische Repression, Ausbeutung, soziale Ignoranz und Gewalt) im ‚Land of the free‘ zu finden. 

So entsteht die reale Perspektive einer menschlicheren und sozialen Gesellschaft, die schon jetzt nicht nur in den USA möglich ist. Dabei gilt die Verwirklichung der Grund- und Menschenrechte sowie eine solidarische, wohlfahrtsstaatliche Entwicklungsperspektive für Alle statt der Ausweitung des Konkurrenzprinzips  nach Innen und nach Außen. Die bereits existierenden und erkämpften Errungenschaften wie aufgeklärte und kostenlose Bildung, die auf Restriktionen verzichtet, gesunde Verpflegung in den Schulen, umfangreiche Arbeitnehmer:innenrechte, oder ein gewaltfreier Strafvollzug etc. machen deutlich, dass für die Lösung verschiedener sozialer Fragen oft schon ein Blick um den Globus reicht.  

Angesichts der massiven politischen Umverteilung – nicht nur von Unten nach Oben, sondern auch – vom Sozialen zum Militärischen drängt die Frage, was wir mit 100 Milliarden alles an sozialem Fortschritt erringen könnten, wenn diese in Soziales, Bildung, Kultur, Gesundheit, und öffentliche zivilve Infrastruktur statt in die Bundeswehr investisiert würden? 

Angeregt durch den Film wollen wir im Anschluss mit euch diese und weitere Fragen diskutieren.  

Viele Grüße
euer Fachschaftsrat

Semesterausklang

Versinken „WIR“ wieder im Fußballfieber – und lassen uns ablenken von aktuellen Auseinandersetzungen? Die Antwort lautet doch überwiegend: Nein. Viele haben gelernt, z.B. aus der Kritik und Ablehnung von Olympia.
 
Das aktuelle von FiFa und Co organisierte EM- Kommerzspektakel hat bis auf formale Richtlinien nichts mehr mit dem kooperativen Gemeinschaftssport gemein. Dass Wenige sich dabei eine goldene Nase verdienen und Viele darunter leiden ist inzwischen weit verbreitet. Aus diesem Grund wird vermehrt – statt mehr Fähnchen an den Autotüren – der Ausbau des Breitensports, der gemeinsamen Sporthallen und -Plätze gefordert, sowie ein gesamtstädtisches soziales Entwicklungskonzept. So macht auch Fußball wieder Spaß.
 
Auf dieser Spur war zur WM 2014 bereits „die Anstalt“ unterwegs und deckte genüsslich verärgert dreiste Korruptionsaffären auf.

Nach dem Film wollen wir bei Musik und Tanz das Semester ausklingen lassen.

Mittwoch, 06.07.16, 18:30 Uhr
Kontrabar (R.0.15)
Filmabend mit der Sendung „Die Anstalt“ und Semesterausklang

Filmabend der Teufelskreis

Wann: Dienstag, den 21.10.2014

Anlässlich 100 Jahre Erster Weltkrieg und 75 Jahre Zweiter Weltkrieg planen wir eine antifaschistische Filmreihe. In den Filmen werden die nach der Befreiung vom Faschismus gemeinsam gebildeten Ansprüche an eine solidarische Gesellschaft deutlich. Die uneingelösten Hoffnungen von damals – auch gefasst im Grundgesetz sowie im Potsdamer Abkommen von ’45 – auf Überwindung von Ungleichheit und Unterdrückung drängen weiterhin auf ihre Realisierung. Auf dieser Grundlage wenden wir uns gegen alle Ideologien, die Konkurrenz, Ungleichheit und Unterdrückung als Natur des Menschen („Der Mensch ist des Menschen Wolf“) und die Verhältnisse als alternativlos darstellen. Dagegen wollen wir Teil einer positiven gesellschaftlichen Entwicklung sein.

Daher wollen wir uns die Geschichte des Widerstandes gegen den Faschismus gemeinsam aneignen und aus der Geschichte für heute lernen, um neu die Gegnerschaft zu rechten menschenverachtenden Ideologien, Menschenbildern und Wissenschaftsinhalten aufzunehmen.
Das bedeutet aktuell unter anderem, dass die sozialdarwinistische und nationalchauvinistische AfD 2015 nicht in die Hamburger Bürgerschaft einziehen darf.

Filmabend Wir Wunderkinder

In der Orientierungswoche wollen wir als Auftakt der Reihe „Filme gegen Rechts“, den Film „Wir Wunderkinder“ schauen. Um gemeinsam ein Verständnis der historischen Gegebenheiten des deutschen Faschismus und ihrer Akteure zu erarbeiten – und neue gemeinsame Vorhaben zu entwickeln dafür, daß jede rechte Ideologien in der Gesellschaft zurückgedrängt werden können. Das bedeutet vor allem, daß die nationalistische und chauvinistische AfD 2015 nicht in die Hamburger Bürgerschaft einziehen darf.
Der Film spannt vor diesem Hintergrund den zeitgeschichtlichen Bogen von 1913 bis 1957.
Gegenübergestellt werden der alles in allem redliche Journalist Hans Boeckel (Hansjörg Felmy) und der skrupellose ehemalige Schulfreund und Opportunist Bruno Tiches (Robert Graf).
Beider Vita wird vom Kaiserreich über den Faschismus bis in die frühen Jahre der Bundesrepublik miteinander wertend verglichen.
Satirisch kommentiert wird die Geschichte von dem Kabarettisten Wolfgang Neuss („Conferencier“) und seinem Pianisten Wolfgang Müller.
Am Ende kommt heraus, dass die Redlichkeit sich bewährt, aber auch, dass sie politisch etwas konsequenter sein könnte.

Daraus lässt sich, kritisch und vergnüglich, für heute lernen.