Gemeinsam Denken! Gemeinsam Handeln!

Liebe Freunde, Kolleginnen und Unterstützerinnen!

Wir möchten euch alle gerne zu unserem ersten Fachtag in Kooperation mit der BASFI und dem PARITÄTISCHEN HAMBURG einladen. Einen Flyer findet ihr im Anhang.
Gemeinsam Denken! Gemeinsam Handeln! ist das Motto des Fachtages. Wir möchten gemeinsam mit euch nach der Fischbowl Methode an verschiedenen Themen die junge Menschen betreffen arbeiten und diskutieren.
Auf eine zahlreiche Anmeldung unter fachtag@gmx.net würden wir uns sehr freuen. Gerne könnt ihr die Veranstaltung auch anderen weiterleiten.

Bis zum 06.04.2018!
Eure MOMOs


Sehr geehrte Damen und Herren, Liebe Freunde, Liebe MOMOs!

Wir können es selber gar nicht fassen – MOMO Hamburg wird zwei Jahre alt! Zu diesem Anlass möchten wir in Kooperation mit der BASFI und dem PARITÄTISCHEN HAMBURG einen Fachtag veranstalten und Sie gerne einladen.

MOMO Hamburg beschäftigt sich seit zwei Jahren rund um das Thema junge Menschen in prekären Lebenssituationen. Doch wie sind sie in diese Situation geraten? Was hat gefehlt?

Genau das möchten wir am 06.04.2018 von 12-17:30 Uhr im Nochtspeicher (Bernhard- Nocht- Str. 69a) mit Ihnen herausfinden. Wir möchten in Form von Fischbowls mit jungen Menschen, Sozialarbeiterinnen, Behördenmitarbeiterinnen und natürlich mit uns herausfinden, welche Konflikte bestehen und was zu einer Verbesserung der Jugendhilfe beitragen könnte. Wir denken, dass nur der Austausch mit allen beteiligten eine Veränderung erzeugen kann.

Wir laden Sie herzlich ein, uns bei diesem Weg zu begleiten!

Ablauf:
Moderation: Prof. Dr. Michael Lindenberg (Ev. Hochschule Rauhes Haus)
12 Uhr Ankommen
12:30-13:30 Uhr Begrüßung, Vorstellung des Tages
Grußworte von Sozialsenatorin Melanie Leonhard, Dirk Bange uvm.
13:30-15:00 Uhr Workshop I (Methode Fischbowl)
15:00-15:30 Uhr Pause mit kleinem Snack
15:30-17:00 Uhr Workshop II (Methode Fischbowl)
17:00-17:30 Uhr Auswertung (Kurzpräsentation im Plenum)
Ab 17:30 Uhr Abendprogramm mit Livemusik

Es werden 9 Workshops angeboten zu den Themen: Finanzen von jungen Menschen, Regelverstöße in Einrichtungen, Housing First, geschlossene Unterbringung, Jugendamt vs. Sozialarbeiter vs. Junge Menschen, Kriminalisierung, Kinderrechte, Notschlafstelle und Bildung.

Alle Teilnehmer*innen können sich im Anschluss auf eine Liste schreiben lassen um die Ergebnisse per Mail zu bekommen. Zudem können alle eine Teilnahmebescheinigung von uns erhalten.

Wir bitten um eine kurze Rückmeldung unter fachtag@gmx.net ob Sie an dem Fachtag teilnehmen werden. Die Veranstaltung ist kostenfrei. Da die Veranstaltung als bunter Austausch geplant ist sind junge Menschen natürlich herzlich willkommen.

Wir sind gespannt!
Eure MOMOs

Würden Sie hier schlafen wollen? Aktion zum Ende des Winternotprogramms

Liebe Kommiliton:innen,

hiermit laden wir euch herzlich zur Aktion zum Ende des Winternotprogramms Würden Sie hier schlafen wollen? ein, am Donnerstag, den 29.03.2018, um 12:00 Uhr auf dem Ida-Ehre-Platz:

Das Winternotprogramm geht nächste Woche zu Ende. Dann werden wieder viele obdachlose Menschen mehr in unserer reichen Hansestadt gezwungen sein, ihr Leben auf der Straße zu verbringen. Auch in diesem Winter wurde wieder vielen osteuropäischen Obdachlosen der Erfrierungsschutz des Winternotprogramms verwehrt. Die Ausgrenzungspolitik des Hamburger Senats führt zu immer stärkerer Verelendung und Ressentiments gegenüber diesem Personenkreis und muss überwunden werden.
Die Lebenssituation der wohnungs- und obdachlosen Menschen müssen dringend verbessert werden. Es darf nicht sein, dass wir als Stadtgesellschaft diese Form absoluter Armut tolerieren. Der Hamburger Senat muss seine restriktive Politik aufgeben und darf diese menschunwürdigen Bedingungen nicht länger ignorieren.

Das Hamburger Aktionsbündnis gegen Wohnungsnot fordert den Senat auf:

  • Ein spezielles Programm im Wohnungsbau für obdachlose und vordringlich wohnungssuchende Menschen zu schaffen. Der angestrebte Drittelmix (jeweils 33% geförderter Wohnungsbau, 33% freifinanzierter Wohnungsbau und 33% Eigentumswohnungen) reicht bei weitem nicht aus.
  • Wir fordern 52% geförderten Wohnungsbau, weil 52% der Hamburger Haushalte sozialwohnungsberechtigt sind. Die Marktmechanismen des angespannten Hamburger Wohnungsmarkts hemmen die Vermittlung in Wohnraum.
  • Ganzjährig menschenwürdige Unterkünfte für alle obdachlosen Menschen in Hamburg zur Verfügung zu stellen und jedem einen Platz zu garantieren, egal aus welchem Herkunftsland er stammt.
  • Eine Brücke ist kein Zuhause – Wohnungsbau für Obdachlose sofort!

Viele Grüße
euer Fachschaftsrat