Filmabend Das Lehrerzimmer

Liebe Kommiliton:innen,

hiermit laden wir euch herzlich zu unserem Filmabend Das Lehrerzimmer ein, am Freitag, den 06.02.2026 um 17:00 Uhr in der Kontrabar (Raum 0.15, Alexanderstraße 1)

Wir freuen uns auf euch, ob ihr neu an der HAW seid, oder schon länger studiert! Und auch unabhängig von eurem Studiengang. Der Film thematisiert institutionelle Machtstrukturen, moralische Dilemmata und soziale Dynamiken im Bildungskontext:

„Was im Lehrerzimmer passiert, bleibt im Lehrerzimmer“, sagt Carla Nowak in einem Interview mit der Schülerzeitung. Auch wenn das für die Lehrerin zu diesem Zeitpunkt schon nur noch reine Wunschvorstellung ist. Es ist ihre erste Stelle, engagiert unterrichtet sie Mathematik und Sport in der siebten Klasse. Es läuft gut, sie kann die Heranwachsenden motivieren. Als es in der Schule zu einer Reihe von Diebstählen kommt und bald einer ihrer Schüler verdächtigt wird, ist Carla empört und beschließt, der Sache selbst auf den Grund zu gehen. Doch der Fall lässt sich nicht so einfach lösen und zieht Kreise. Im Kollegium ist Carla schnell als idealistisch verschrien, empörten Eltern muss sie Rede und Antwort stehen und zwischen streitenden Schüler*innen vermitteln. Je mehr sie sich bemüht, alles richtig zu machen, desto mehr gerät nicht nur sie selbst an ihre Grenzen. Das System Schule gerät aus dem Gleichgewicht.
İlker Çatak entgeht in seinem exzellent beobachteten Film nichts. Schonungslos inszeniert er die Schule als Mikrokosmos, in dem es kein Außerhalb mehr gibt und nichts privat bleibt. Das Lehrerzimmer ist eine Studie über Machtverhältnisse und darüber, wie Einzelne zwischen verhärteten Fronten aufgerieben werden.

(Internationale Filmfestspiele Berlin (Berlinale) (2023): Das Lehrerzimmer.)

Viele Grüße
euer Fachschaftsrat

Entschlossen gegen Kürzungen – Kinder- und Jugendrechte verteidigen!

Liebe Kommiliton:innen,

hiermit laden wir euch herzlich zur Kundgebung Entschlossen gegen Kürzungen – Kinder- und Jugendrechte verteidigen! der Interessenvertretung Offene Arbeit (IVOA) ein, am Freitag den 23.01.2026 um 13:00 Uhr vor dem Adolphsplatz 6.

Im Anschluss findet dort von 14 Uhr bis 17 Uhr eine Sitzung des Familien-, Kinder- und Jugendausschuss statt. Dort wird der Hamburger Senat zu den Stellungnahmen und den Ergebnissen der Expert:innenanhörung befragt.

Wir fordern mindestens 10 Mio. Euro mehr in den Rahmenzuweisung und wir fordern, dass Dagobert Dressel dieser Forderung nachkommt!
Wir werden gemeinsam vor Ort sein, um uns weiterhin entschlossen und deutlich gegen die skandalöse Kürzungspolitik zu positionieren und um unserer Sache Öffentlichkeit und Nachdruck zu verleihen.

Kommt dazu und protestiert mit!

Viele Grüße
euer Fachschaftsrat

Vollversammlung!

Liebe Kommiliton*innen,  

hiermit laden wir euch herzlich zur Vollversammlung der Fakultät Soziale Arbeit und Kindheitspädagogik ein, am Dienstag, den 20.01.2025 um 13:30 Uhr in der Versammlungsstätte.

An den Hochschulen und in den Bereichen Sozialer Arbeit wird aktuell bundesweit massiv gekürzt, um das Geld für die Hochrüstung freizumachen. Dabei sind ein gut finanziertes Sozial- und Bildungswesen grundlegend für eine solidarische und demokratische Gesellschaft sowie eine zivile Entwicklung.
Wie hängen Rechtsentwicklung, Militarisierung und Kürzungspolitik zusammen? Wie hängen die Kürzungen in der Sozialen Arbeit und in der Wissenschaft zusammen? Wie stellen wir uns eine lebenswerte Gesellschaft vor? Welche Rolle kann die Soziale Arbeit dafür spielen? Und wie können wir an unserer Fakultät dazu beitragen? Und was muss sich an unseren Studien- und Lebensbedingungen dafür ändern?
Diese und weiter Fragen wollen wir zusammen mit Euch diskutieren und angehen!

Was ist der FSR?
Der Fachschaftsrat (FSR) ist als erkämpfte Basisorganisation der Verfassten Studierendenschaft (VS) ein wichtiger Anlaufpunkt in der Fakultät. Hier können Studierende zusammenkommen, um sich über Fragen und Probleme im Studium auszutauschen, sowie sich über die Verhältnisse an der Hochschule und in der Welt kritisch zu verständigen und gemeinsam Lösungs- und Handlungsmöglichkeiten zu erarbeiten und umzusetzen. 
Der FSR ist zudem wichtiger Bezugsort mit Aktivitäten z.B. zum Studienbeginn, in der Projektwoche und bei der Mitarbeit in den akademischen Gremien der Hochschule. Wir organisieren Diskussionen zu aktuellen fachpolitischen Fragestellungen, manchmal auch Demos, zeigen Filme oder Feiern auch zusammen. 

Wie wird der FSR gewählt?
Jährlich werden der Fachschaftsrat und seine Mitglieder neu gewählt. Hierzu wird eine gesamte Liste gewählt. Die wählbaren Listen stellen sich selbst und ihre Ideen am Tag der Wahl vor.    
Gleichzeitig wird der aktuelle FSR seine Arbeit der vergangenen Amtsperiode zusammenfassen und seine neuen Vorhaben vorstellen. Anschließend können weitere kandidierende Listen sich selbst und ihre inhaltlichen Vorhaben vorstellen. Die an der Versammlung teilnehmenden Studierenden können dazu Stellung nehmen, Fragen stellen und eigene Vorstellungen für die nächste Amtsperiode des FSRs einbringen.  
Dann wird der neu FSR gewählt. Bis zum Zeitpunkt der Wahl können alle interessierte Studierende kandidieren. Gerne kann sich also auch einer Liste angeschlossen werden.  

Viele Grüße
euer Fachschaftsrat Soziale Arbeit und Kindheitspädagogik

Wohnen ist ein Menschenrecht – Widerstand gegen Verdrängung und Diskriminierung – Protestcamp organisieren!

Liebe Kommiliton:innen,

hiermit laden wir euch herzlich zu unserer Veranstaltung Wohnen ist ein Menschenrecht – Widerstand gegen Verdrängung und Diskriminierung ein, am Dienstag, den 13.01.2026, von 16:15 – 18:15 Uhr in der Kontrabar (Alexanderstraße 1).

Wohnungs- und Obdachlosigkeit sind in unserer Gesellschaft präsenter denn je. Gerade in Hamburg, wo sich die meisten Millionär:innen und Milliardär:innen Deutschlands tummeln, kontrastiert die hohe Anzahl an wohnungslosen Menschen auf erschreckende Weise mit dem hier angehäuften Reichtum. 

Jedes Jahr erfrieren Menschen in unserer Stadt auf der Straße .

Die aktuelle Kälteperiode ist für wohnungslose Menschen lebensbedrohlich. Tragische Vorfälle wie der Brand in einem Obdachlosenlager (siehe Tagesschau-Bericht) oder die angezündeten Kältebusse der Berliner Stadtmission (siehe Aufruf der Stadtmission) zeigen auf erschreckende Weise die Gefahr und die vermehrte Gewalt, der Menschen auf der Straße ausgesetzt sind.

Organisationen wie Hinz&Kunzt machen daher vehement auf die prekäre Lage in der aktuellen Kältewelle aufmerksam und fordern dringend Maßnahmen zum Schutz der Betroffenen (siehe Hinz&Kunzt-Bericht).

Im Rahmen unserer Veranstaltung diskutieren wir, wie Soziale Arbeit, politisches Engagement und zivilgesellschaftlicher Protest zusammenwirken können, um ein Hamburg zu gestalten, das solidarisch, sozial und lebenswert für alle ist. Wir, als Studierende der Sozialen Arbeit, möchten uns an den kreativen Protestaktionen des Bündnisses gegen Verdrängung und Diskriminierung beteiligen. Das Bündnis plant beispielhafte Aktionen, darunter ein Protestcamp zum Ende des Winternotprogramms als Ausdruck kollektiver Solidarität und praktischer Kritik an der Wohnungspolitik. Wir laden euch ein, gemeinsam darüber zu sprechen, wie wir uns mit einem kreativen Beitrag an diesem Camp und weiteren Aktionen beteiligen können. Kommt vorbei und bringt eure Ideen ein!

Als wissenschaftliche Einrichtung sehen wir es als unsere Aufgabe, diese Missstände nicht nur zu analysieren, sondern auch aktiv an Lösungen mitzuwirken und uns am Protest zu beteiligen.

Als Referentin wird Renia von der Lobbygruppe gegen Verdrängung und Diskriminierung von wohnungs- und obdachlosen Menschen (LoVD 2030) sprechen.

Wir freuen uns auf euch und eine angeregte Diskussion!

Viele Grüße
euer Fachschaftsrat