Für nachhaltige Lösungen statt Bettelverbot im ÖPNV!

Liebe Kommiliton:innen,

hiermit laden wir euch herzlich zur Kundgebung der Lobby gegen Verdrängung und Diskriminierung ein, am Freitag, den 18.10.2024 von 13:30 – 15:00 Uhr am Brooktorkai 18. Die Gruppe hat die Durchsagen in Bus und Bahn seit Mai zum Anlass genommen, sich für ein Ende der Obdachlosigkeit statt einer Fortsetzung der Entmenschlichung einzusetzen:

Lasst sie betteln, bis sich das System verändert hat – Für eine Gesellschaft, in der niemand betteln muss!

Um 14:00 Uhr werden wir offiziell die Petition mit über 12.536 Unterschriften und den offenen Brief gegen das Bettelverbot an die Hamburger Hochbahn, die S-Bahn Hamburg und den HVV überreichen.

Unsere Forderungen sind klar:

  • Stopp der Kriminalisierung von Armut! Wir fordern die sofortige Aufhebung des Bettelverbots in den öffentlichen Verkehrsmitteln.
  • Faire und soziale Lösungen statt Strafen! Statt Menschen in Not weiter zu verdrängen und zu diskriminieren, brauchen wir nachhaltige Lösungen für von Armut betroffene, sowie obdach- und wohnungslose Menschen. 
  • Ein öffentlicher Raum für alle! Wir setzen uns für einen offenen und inklusiven öffentlichen Raum ein, in dem niemand ausgeschlossen wird.

Das Bettelverbot trifft vor allem diejenigen, die auf Unterstützung angewiesen sind, und verschärft soziale Ungleichheiten. Lasst uns gemeinsam ein Zeichen setzen für Solidarität und ein soziales Miteinander in unserer Stadt.

Kommt zur Kundgebung, bringt eure Freund*innen mit und lasst uns gemeinsam laut werden!
Gemeinsam können wir für Veränderung sorgen!

Aber wie geht es danach eigentlich weiter?

Wir haben große Lust eine Demo (Samstag, 7. Dezember) zu organisieren und das am liebsten gemeinsam mit einem großen Netzwerk.

Wir wollen laut sein, bis sich in Hamburg und darüber hinaus etwas verändert.

Die Utopie dahinter:
Sicherer Wohnraum für Alle.
Existentielle Sicherung für Alle.
Gegen Verdrängung und Diskriminierung, für Soziale Gerechtigkeit!

Viele Grüße
euer Fachschaftsrat

Haltungen in Sozialer Arbeit

Unpolitisch sein heißt politisch sein, ohne es zu merken.

Rosa Luxemburg


Liebe Erstsemester,

hiermit laden wir euch herzlich zu unserer Veranstaltungen ein, am Donnerstag, den 10.10.24, um 17:00 Uhr in der Kontrabar (Alexanderstraße 1, Raum 0.15)

Wir freuen uns darauf, euch alle kennen zu lernen und laden euch herzlich ein zu einem gemeinsamen Diskussionsabend zur Rolle der Sozialen Arbeit für bzw. gegen die gesellschaftliche Rechtsentwicklung!

Die aktuellen Wahlergebnisse in Sachsen, Thüringen und Brandenburg machen deutlich – rechte Ideologien sind längst nicht mehr nur am Rande der Gesellschaft zu finden. Auch die letzten Verschärfungen des Asylrechts sind ein Indiz für die Rechtsverschiebung im gesamtpolitischen Diskurs. Was sind die Ursachen? Wie können wir dem aus der Sozialen Arbeit heraus entgegentreten? Gesellschaftliche Krisen wie steigende Armut, Militarisierung und Rechtsentwicklung beeinflussen unser Miteinander und wirken sich auch auf unser Studium und die Praxis Sozialer Arbeit aus.

Wir wollen mit euch in Kleingruppen diskutieren und uns mit Fragen und Thesen zu Themen wie Sozialstaat und Strafmentalität auseinandersetzen. Gemeinsam wollen wir erarbeiten, was wir gegen Rechts tun können und warum unsere Haltung dabei entscheidend ist. Anschließend wollen wir uns gemeinsam darüber austauschen, wie wir für eine demokratische Gesellschaft wirken können und warum unser aller Haltung dabei entscheidend ist.

Kommt vorbei, bringt eure Gedanken und eigene Fragen mit und lasst uns gemeinsam ins Gespräch kommen!

Viele Grüße
euer Fachschaftsrat