Wohnen ist ein Menschenrecht – Widerstand gegen Verdrängung und Diskriminierung – Protestcamp organisieren!

Liebe Kommiliton:innen,

hiermit laden wir euch herzlich zu unserer Veranstaltung Wohnen ist ein Menschenrecht – Widerstand gegen Verdrängung und Diskriminierung ein, am Dienstag, den 13.01.2026, von 16:15 – 18:15 Uhr in der Kontrabar (Alexanderstraße 1).

Wohnungs- und Obdachlosigkeit sind in unserer Gesellschaft präsenter denn je. Gerade in Hamburg, wo sich die meisten Millionär:innen und Milliardär:innen Deutschlands tummeln, kontrastiert die hohe Anzahl an wohnungslosen Menschen auf erschreckende Weise mit dem hier angehäuften Reichtum. 

Jedes Jahr erfrieren Menschen in unserer Stadt auf der Straße .

Die aktuelle Kälteperiode ist für wohnungslose Menschen lebensbedrohlich. Tragische Vorfälle wie der Brand in einem Obdachlosenlager (siehe Tagesschau-Bericht) oder die angezündeten Kältebusse der Berliner Stadtmission (siehe Aufruf der Stadtmission) zeigen auf erschreckende Weise die Gefahr und die vermehrte Gewalt, der Menschen auf der Straße ausgesetzt sind.

Organisationen wie Hinz&Kunzt machen daher vehement auf die prekäre Lage in der aktuellen Kältewelle aufmerksam und fordern dringend Maßnahmen zum Schutz der Betroffenen (siehe Hinz&Kunzt-Bericht).

Im Rahmen unserer Veranstaltung diskutieren wir, wie Soziale Arbeit, politisches Engagement und zivilgesellschaftlicher Protest zusammenwirken können, um ein Hamburg zu gestalten, das solidarisch, sozial und lebenswert für alle ist. Wir, als Studierende der Sozialen Arbeit, möchten uns an den kreativen Protestaktionen des Bündnisses gegen Verdrängung und Diskriminierung beteiligen. Das Bündnis plant beispielhafte Aktionen, darunter ein Protestcamp zum Ende des Winternotprogramms als Ausdruck kollektiver Solidarität und praktischer Kritik an der Wohnungspolitik. Wir laden euch ein, gemeinsam darüber zu sprechen, wie wir uns mit einem kreativen Beitrag an diesem Camp und weiteren Aktionen beteiligen können. Kommt vorbei und bringt eure Ideen ein!

Als wissenschaftliche Einrichtung sehen wir es als unsere Aufgabe, diese Missstände nicht nur zu analysieren, sondern auch aktiv an Lösungen mitzuwirken und uns am Protest zu beteiligen.

Als Referentin wird Renia von der Lobbygruppe gegen Verdrängung und Diskriminierung von wohnungs- und obdachlosen Menschen (LoVD 2030) sprechen.

Wir freuen uns auf euch und eine angeregte Diskussion!

Viele Grüße
euer Fachschaftsrat

Jeder Mensch braucht ein Zuhause – Wohnraum statt Verdrängung!

Liebe Kommiliton:innen,

hiermit laden wir euch herzlich zur Demonstration Jeder Mensch braucht ein Zuhause – Wohnraum statt Verdrängung! ein, am Donnerstag, den 11.09.2025, um 18 Uhr auf dem Heidi-Kabel-Platz. Die Demonstration endet um 20 Uhr wieder auf dem Heidi-Kabel-Platz mit einer Abschlusskundgebung.

Hamburg ist eine Stadt der Gegensätze: Luxus und Millionärsdichte auf der einen Seite, Wohnungslosigkeit und Verdrängung auf der anderen. Wir sagen: Schluss damit!

Am Tag der Wohnungslosen gehen wir gemeinsam auf die Straße und setzen ein Zeichen: Für eine solidarische, soziale und gerechte Stadt, in der Platz für Alle ist – unabhängig von Einkommen, Herkunft oder Lebenslage!

Wir fordern:
– Konseqeunter Ausbau von Housing First
– Menschenwürdige Unterkünfte der Standt Hamburg mit Mindeststandards
– Mehr bezahlbaren Wohnraum für Alle
– Rückbau von defensiver Architektur
– Platz für Alle Menschen im öffentlichen Raum
– Angemessene Angebote für Beratung und Therapie
– Erleichterter Zugang zum Hilfesystem

Kommt vorbei, bringt Freund:innen mit und setzt mit uns ein starkes Zeichen gegen Diskriminierung und Verdrängung.

Viele Grüße
euer Fachschaftsrat

Kundgebung gegen das Bettelverbot im HVV!

Liebe Kommiliton:innen,

hiermit laden wir euch herzlich zur Kundgebung gegen das Bettelverbot im HVV der Lobbygruppe gegen Verdrängung und Diskriminierung (LoVD2030) und des Bündnis Solidarität statt Ausgrenzung, ein, am Freitag, den 20.06.2025, von 17 bis 19 Uhr vor der Neuen Großen Bergstraße 9 (Höhe Sparkasse).

Das Bettelverbot kriminalisiert Armut!
Es trifft die Schwächsten unserer Stadt – Menschen, die im öffentlichen Raum um Hilfe bitten.
Anstatt Armut zu bekämpfen, wird ihre Sichtbarkeit sanktioniert.

Doch jetzt wird geklagt!
Zwei Betroffene gehen mit rechtlicher Unterstützung gegen das Verbot vor.

Wir stehen solidarisch an ihrer Seite und fordern:
– Streichung des Bettelverbots aus den HVV-Fahrgastbestimmungen!
– Keine Ausgrenzung von Menschen in Not im öffentlichen Raum!
– Soziale Lösungen statt Repression!

Kommt zur Kundgebung – zeigt Haltung!

Gegen Diskriminierung, gegen Stigmatisierung, gegen das Schweigen. Für eine Stadt, in der Menschenwürde nicht zur Verhandlung steht.

Die Kundgebung wird veranstaltet von der Lobbygruppe gegen Verdrängung und Diskriminierung (LoVD2030), mit Unterstützung durch das Bündnis Solidarität statt Ausgrenzung.

Viele Grüße
euer Fachschaftsrat

Für ein Recht auf Wohnen!

Wohnen ist ein fundamentales Menschenrecht und sollte als solches in der Verfassung verankert werden. Sicheres und angemessenes Wohnen ist die Basis für ein menschenwürdiges Leben, es fördert die persönliche Entfaltung und ermöglicht die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Der Zugang zu Wohnraum ist nicht nur eine Frage der sozialen Gerechtigkeit, sondern auch Voraussetzung für Gesundheit, Bildung, Arbeit und wirtschaftliche Stabilität. Jeder Mensch, unabhängig von Herkunft, sozialem Status oder Lebensumständen, sollte das einklagbare Recht auf eine Wohnung, die Schutz, Sicherheit und Geborgenheit bietet, erhalten.

Recht auf Wohnen garantieren! Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe

Liebe Kommiliton:innen,

in diesem Sinne laden wir euch herzlich zu folgenden Demonstrationen und Aktivitäten ein:

Demonstration „Offensiv für Wohnraum“ – Start am 05.12. um 17 Uhr auf dem Gänsemarkt
Die Wohnungskrise ist offenkundig. Die Mieten sind schon jetzt für viele nicht mehr bezahlbar. Stattdessen braucht es grundsätzliche Veränderungen und eine grundlegend andere Wohnungspolitik.Wir fordern einen Mietendeckel, einen besseren Kündigungsschutz, einen sozialverträglichen ökologischen Umbau, mehr gemeinnützigen Wohnungsbau, dauerhaft bezahlbaren und bedarfsgerechten Wohnraum, ein Ende der Spekulation mit Boden und Wohnungen durch Vergesellschaftung!

Demonstration „Solidarität statt Ausgrenzung“ – Start am 14.12. um 14 Uhr am Dammtor Bahnhof
Maßnahmen wie das Bettelverbot im HVV, die Überwachung und Verdrängung auf öffentlichen Plätzen oder die Bezahlkarte folgen einer Logik der Marginalisierung und Kriminalisierung von Menschen in prekären Lebenslagen. Stattdessen fordern wir sozialverträgliche Lösungen und eine Stadt, die allen Menschen Raum und Unterstützung bietet.
Es braucht bezahlbaren Wohnraum für Alle, die Umsetzung von Housing First und soziale Sicherheit für Alle statt Individualisierung von Armut!
Kommt auch vorab zur Bannermalakation am 09.12. ab 16 Uhr in der Kontrabar.

Petition „Ausfinanzierung des Studierendenwerks statt Preiserhöhung – Gemeinsam gegen die 13. Monatsmiete!“
Drei Viertel aller Studierender in Deutschland sind arm. Die anstehenden Mieterhöhungen in den Wohnheimen des Studierendenwerks – die eigentlich erschwinglich sein sollen – verschlimmern die Situation nur noch weiter. Das nehmen wir nicht hin. Wir fordern eine bessere Finanzierung des Studierendenwerks durch die Stadt Hamburg, um neue Wohnheimplätze zu schaffen, Mieten sowie Semesterbeitrag und Mensapreise deutlich zu senken!
Unterschreibt die Petition, verbreitet sie und macht mit: www.openpetition.de/!studiwerk
Kommt auch zur Bannermalakation und anschließender Party am 06.12. ab 18 Uhr im Wohnheim Margaretha-Rothe-Haus.

Kommt dazu!

Viele Grüße
euer Fachschaftsrat

Für nachhaltige Lösungen statt Bettelverbot im ÖPNV!

Liebe Kommiliton:innen,

hiermit laden wir euch herzlich zur Kundgebung der Lobby gegen Verdrängung und Diskriminierung ein, am Freitag, den 18.10.2024 von 13:30 – 15:00 Uhr am Brooktorkai 18. Die Gruppe hat die Durchsagen in Bus und Bahn seit Mai zum Anlass genommen, sich für ein Ende der Obdachlosigkeit statt einer Fortsetzung der Entmenschlichung einzusetzen:

Lasst sie betteln, bis sich das System verändert hat – Für eine Gesellschaft, in der niemand betteln muss!

Um 14:00 Uhr werden wir offiziell die Petition mit über 12.536 Unterschriften und den offenen Brief gegen das Bettelverbot an die Hamburger Hochbahn, die S-Bahn Hamburg und den HVV überreichen.

Unsere Forderungen sind klar:

  • Stopp der Kriminalisierung von Armut! Wir fordern die sofortige Aufhebung des Bettelverbots in den öffentlichen Verkehrsmitteln.
  • Faire und soziale Lösungen statt Strafen! Statt Menschen in Not weiter zu verdrängen und zu diskriminieren, brauchen wir nachhaltige Lösungen für von Armut betroffene, sowie obdach- und wohnungslose Menschen. 
  • Ein öffentlicher Raum für alle! Wir setzen uns für einen offenen und inklusiven öffentlichen Raum ein, in dem niemand ausgeschlossen wird.

Das Bettelverbot trifft vor allem diejenigen, die auf Unterstützung angewiesen sind, und verschärft soziale Ungleichheiten. Lasst uns gemeinsam ein Zeichen setzen für Solidarität und ein soziales Miteinander in unserer Stadt.

Kommt zur Kundgebung, bringt eure Freund*innen mit und lasst uns gemeinsam laut werden!
Gemeinsam können wir für Veränderung sorgen!

Aber wie geht es danach eigentlich weiter?

Wir haben große Lust eine Demo (Samstag, 7. Dezember) zu organisieren und das am liebsten gemeinsam mit einem großen Netzwerk.

Wir wollen laut sein, bis sich in Hamburg und darüber hinaus etwas verändert.

Die Utopie dahinter:
Sicherer Wohnraum für Alle.
Existentielle Sicherung für Alle.
Gegen Verdrängung und Diskriminierung, für Soziale Gerechtigkeit!

Viele Grüße
euer Fachschaftsrat

Solidarität statt Abschottung!

Liebe Kommiliton:innen,

hiermiet laden wir euch herzlich zur Demonstration Solidarität statt Abschottung – Nein zur Grenzschließung und ‚Sicherheitspaket‘ ein, am Samstag, den 28.09.2024, um 12 Uhr auf dem Hansaplatz (St. Georg).

Die Schließung der deutschen Grenzen, die Verschärfung des Asylrechts, die Abschiebeoffensive und das sogenannte Sicherheitspaket der Bundesregierung sind ein massiver Angriff auf Menschen- und Grundrechte. Die Antwort der Ampelparteien auf rechte Hetze und den Vormarsch rechter Parteien besteht darin, Schutzsuchende weiter zu entrechten, die Grenzen zu schließen und den Überwachungsstaat weiter auszubauen. Damit befeuern sie die Spirale aus Hass und Hetze. Das müssen wir stoppen!

Die Einschränkungen in den Asyl- und Grundrechten verschlechtern die schon jetzt prekären Lebensbedingungen und den Alltag von Geflüchteten in Deutschland. Nur ein Ausdruck davon ist die Einführung der Bezahlkarte für Schutzsuchende. Die Ampelparteien treten Grund- und Menschrechte mit Füßen. Außerdem werden mit dem Sicherheitspaket polizeiliche Befugnisse in einem Maß ausgeweitet, das einen gravierenden Eingriff in unsere Freiheitsrechte darstellt – eine neue Form autoritärer Überwachung.

Diese Zustände und das Voranschreiten zu einem autoritären Staat, in dem Menschenrechte keinen Platz mehr haben, können wir nicht hinnehmen.

Lasst uns unsere Wut gegen die Asylverschärfungen und das Sicherheitspaket auf die Straße bringen. Gemeinsam sind wir laut, wütend und solidarisch.

Viele Grüße
euer Fachschaftsrat

Würden Sie hier schlafen wollen? Aktion zum Ende des Winternotprogramms

Liebe Kommiliton:innen,

hiermit laden wir euch herzlich zur Aktion zum Ende des Winternotprogramms Würden Sie hier schlafen wollen? ein, am Donnerstag, den 29.03.2018, um 12:00 Uhr auf dem Ida-Ehre-Platz:

Das Winternotprogramm geht nächste Woche zu Ende. Dann werden wieder viele obdachlose Menschen mehr in unserer reichen Hansestadt gezwungen sein, ihr Leben auf der Straße zu verbringen. Auch in diesem Winter wurde wieder vielen osteuropäischen Obdachlosen der Erfrierungsschutz des Winternotprogramms verwehrt. Die Ausgrenzungspolitik des Hamburger Senats führt zu immer stärkerer Verelendung und Ressentiments gegenüber diesem Personenkreis und muss überwunden werden.
Die Lebenssituation der wohnungs- und obdachlosen Menschen müssen dringend verbessert werden. Es darf nicht sein, dass wir als Stadtgesellschaft diese Form absoluter Armut tolerieren. Der Hamburger Senat muss seine restriktive Politik aufgeben und darf diese menschunwürdigen Bedingungen nicht länger ignorieren.

Das Hamburger Aktionsbündnis gegen Wohnungsnot fordert den Senat auf:

  • Ein spezielles Programm im Wohnungsbau für obdachlose und vordringlich wohnungssuchende Menschen zu schaffen. Der angestrebte Drittelmix (jeweils 33% geförderter Wohnungsbau, 33% freifinanzierter Wohnungsbau und 33% Eigentumswohnungen) reicht bei weitem nicht aus.
  • Wir fordern 52% geförderten Wohnungsbau, weil 52% der Hamburger Haushalte sozialwohnungsberechtigt sind. Die Marktmechanismen des angespannten Hamburger Wohnungsmarkts hemmen die Vermittlung in Wohnraum.
  • Ganzjährig menschenwürdige Unterkünfte für alle obdachlosen Menschen in Hamburg zur Verfügung zu stellen und jedem einen Platz zu garantieren, egal aus welchem Herkunftsland er stammt.
  • Eine Brücke ist kein Zuhause – Wohnungsbau für Obdachlose sofort!

Viele Grüße
euer Fachschaftsrat

Tanzen.Besetzen.Mieten zerfetzen!

Raven gegen Wohnungsnot“ geht in die 2. Runde!

Nachdem wir schon letztes Jahr eine grandiose Nachttanzdemo gemacht haben, möchten wir auch dieses Jahr mit Euch die „Verhältnisse zum Tanzen“ bringen! Wir haben genug von teuren Mieten! Wir haben genug von Zwangsräumungen! Wir haben genug von Notunterkünfte,wie Turnhallen! Wir haben genug von Olaf Scholz und seiner SPD! Wir sagen: Schluss damit! Nicht mit uns!

Seid dabei am 18.10.13, wenn wir durch die Stadt ziehen, tanzen, laut sind, bunt sind, kreativ sind.

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Hoppe,Baskind, Flexxi (Rotzige Beatz)
Harre (Click)
PunktPunkt (Like Birdz)