Liebe Kommiliton:innen,
hiermit laden wir euch herzlich zum Kongress Armut und Gesundheit ein, am 17.03 und 18.03,2025 in Berlin.
Was ist der Kongress und warum ist er spannend für uns?
Vor 30 Jahren hat der Kongress das erste Mal stattgefunden. Seitdem wird er jährlich vom Verein Gesundheit Berlin-Brandenburg e. V. organisiert und bringt dabei Public-Health Akteure aus Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft zusammen, um über den Zusammenhang von Armut und Gesundheit öffentlich zu diskutieren. Das Ziel ist, die bestehende gesundheitliche Ungleichheit für und mit Menschen in Armut besprechbar zu machen und dauerhaft auf die politische Agenda zu setzen. Dabei leitet alle Teilnehmenden die Vision, „dass alle Menschen ein selbstbestimmtes und gesundes Leben führen können, so wie es entlang der Ottawa Charta aufgezeigt wird„. [1]
Anhand der aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen im Bereich Public Health werden Themen und Fragestellungen ausgewählt. Der Kongress bringt Menschen aus diversen Bereichen zusammen – insbesondere Studierende sind, als Public Health-Nachwuchs adressiert. Der Kongress dient zur Vernetzung mit Akteuren der PH-Community und anderen Studierenden, sowie zu der inhaltlichen Auseinandersetzung mit relevanten Themen zur Verwirklichung des Menschenrechts auf Gesundheit. [2]
Was ist dieses Jahr das Thema?
Der Kongress steht in diesem Jahr unter dem Titel „Gesundheit fördern heißt Demokratie fördern!”. Im Diskussionspapier, welches sich vollständig im Anhang befindet, heißt es:
„Gesundheitsförderung ist ein Demokratieprojekt! Es gibt wechselseitige Beziehungen zwischen demokratischen Prozessen und Gesundheitsförderung: Die Stärkung demokratischer Prozesse fördert das gesellschaftliche Bewusstsein für gesundheitliche Chancengleichheit, die Selbstbestimmung und Mitbestimmung. Durch die aktive Teilnahme an gesellschaftlichen Prozessen erfahren Menschen Selbstwirksamkeit, stärken ihr Vertrauen in Institutionen und erleben soziale Unterstützung. All diese Faktoren sind wesentliche Determinanten für die Gesundheit. Zudem ermöglicht demokratische Teilhabe eine aktive Mitgestaltung der Gesellschaft hin zu gesundheitsförderlicheren Rahmenbedingungen. Umgekehrt kann die Förderung der Gesundheit dazu beitragen, die gesellschaftliche Teilhabe zu erhöhen, indem sie Menschen befähigt, ihre Rechte einzufordern und sich aktiv am gesellschaftlichen Leben zu beteiligen. Der Kongress Armut und Gesundheit 2025 tagt daher unter dem Motto: „Gesundheit fördern, heißt Demokratie fördern!“ [3]
Demokratie ist ein Prozess, der nie abgeschlossen ist. Die Demokratisierung der Gesellschaft und die Umsetzung des Grundgesetzes als Lehre aus dem Faschismus ist kontinuierlich weiter zu verwirklichen. Wie können wir aus den Gesundheitswissenschaften dazu beitragen und inwiefern hat jede*r einzelne von uns dafür Bedeutung? Lasst es uns gemeinsam bei dem Kongress diskutieren.
Infos zur gemeinsamen Teilnahme
- Jede*r kümmert sich selbst um die Anmeldung unter folgender Website: Anmeldung Kongress A&G
- Das Ticket kostet 80€ und die Kosten (+Unterkunft, Anreise) müssen selbst getragen werden. – Wie immer gilt laut Kongressteam, dass jede*r teilnehmen können soll, daher kann man sich bei finanziellen Hürden an das Kongressteam wenden und ein Soli-Ticket erhalten.
- Studentische Vernetzung und Austausch von Tipps zur Anreise und Unterkunft finden hier statt: Einladungslink zur Austauschgruppe
Viele Grüße
euer Fachschaftsrat
Quellen:
Weitere Infos findet ihr auf der Kongresswebsite: Armut und Gesundheit
1) https://www.armut-und-gesundheit.de/ueber-den-kongress/selbstverstaendnis#_ftn2
2) https://www.armut-und-gesundheit.de/fileadmin/user_upload/Kongress/Kongress_2025/Dokumente/Diskussionspapier_AuG2025.pdf
3) https://kongress.armut-und-gesundheit.de/frontend/index.php