Reformierung des Hamburger Hochschulgesetzes

2001 hat das Bundesverfassungsgericht den hochschulgesetzlich eingeführten Managementstrukturen die verfassungswidrige Entmündigung von WissenschaftlerInnen bescheinigt, voraufhin erst im Sommer letzten Jahres der politische Senat einen Entwurf für die Überarbeitung des Hamburgischen Hochschulgesetzes (HmbHG) vorgelegt hat, welcher die zukünftige Hochschulentwicklung bestimmen soll.

Dem Gesetzentwurf fehlt es bisher an einer kohärente Konzeption für die weitere Entwicklung von Bildung und Wissenschaft: Die Unternehmerische Hochschule soll entgegen einer demokratischen Gruppenhochschule immer noch Vorbild der Struktur bleiben.

Der Gesetzesentwurf muss nun weiter in der Bürgerschaft überarbeitet werden. Nach bisherigem Zeitplan soll das neue Gesetz im Juli 2014 verabschiedet werden. Bis dahin soll eine Expertenanhörung und eine öffentliche Anhörung dazu stattfinden, in denen wir als Mitglieder der Hochschulen für die Zukunft von Wissenschaft und Forschung kritisch eingreifen müssen, um eine wirkliche Redemokratisierung und Studienreform durchzusetzen.

Kommt alle zur Vollversammlung und zur Öffentlichen Anhörung:

Vollversammlung
am 25.4.2014, um 14 Uhr, in der Aula Berliner Tor 21

im Anschluss gehen wir gemeinsam zur:
Öffentliche Anhörung des Wissenschaftsausschuss
am 25.4.2014, um 17 Uhr, in der Patriotischen Gesellschaft, Trostbrücke 6, Reimarus – Saal

Wenn ihr zur gleichen Zeit Seminare habt, könnt ihr fragen, ob das Seminar gemeinsam zur Versammlung gehen will. Wir bemühen uns um Absprachen, dass keiner Nachteile wegen der Teilnahme an der VV erhält.

Wortprotokoll der Öffentlichen Anhörung des Wissenschaftsausschusses am 25. April 2014 zur Änderung des Hochschulgesetzes

Wortprotokoll der Expertenanhörung des Wissenschaftsausschusses am 15. April 2014

Termine Direkteinträger*innenverfahren WiSe 2013

Merkblatt Direkteinträger*innen
Alle Voraussetzungen und Rahmenbedingungen zum Direkteinträger*innenverfahren


Im BA Soziale Arbeit findet vor dem Zuteilungsverfahren zu Beginn des Semesters das Direkteinträger_innenverfahren statt. Dieses Verfahren soll Studierenden mit Erziehungsverantwortung und Studierenden mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen eine den familiären Verpflichtungen oder der gesundheitlichen Beeinträchtigung angepasste Studiengestaltung ermöglichen. Studierende mit Kind und Studierende mit Behinderungen/ chronischen Erkrankungen können sich direkt in die Seminarlisten der Lehrveranstaltungen eintragen lassen.

Für Studienanfänger_innen findet regelmäßig vor Semesterstart eine Infoveranstaltung bzgl. des Direkteinträger_innenverfahrens statt. Hier werden Infos bzgl. der Stundenplangestaltung und Beratung angeboten.

Weitere Infos zum Direkteinträger_innenverfahren findet ihr unter 
Interessenvertretung Studierender Eltern (ISE)
und
Studieren mit Behinderung 

Verbesserungen beginnen mit Beendigung von Verschlechterungen

Nach wie vor stellt die vom Senat verfolgte Linie aus Schuldenbremsenorientierung ein ernstzunehmendes und zu überwindendes Hindernis für die Verwirklichung weitreichender positiver Ambitionen dar. Dementgegen geht es ebenfalls nach wie vor darum aus den Einrichtungen, Institutionen und Organisationen heraus für ihre jeweilige spezifische gesellschaftliche Bedeutsamkeit Partei zu ergreifen und gemeinsam unsere Ansprüche für eine allgemeinwohl- und friedensorientierte Entwicklung für alle zu heben. Dafür darf es in den öffentlichen Einrichtungen für Soziales, Bildung, Kultur und Gesundheit keine weiteren Verschlechterungen geben. Seit November 2012 engagieren wir uns zusammen mit anderen Hoschulmitgliedern in einem Bündnis mit Gewerkschaften, Sozialverbänden und anderen Aktiven mit der Unterschriftenkampagne „Verbesserungen beginnen mit der Beendigung von Verschlechterungen“ für die Zurücknahme der Schuldenbremse.

Am 15.10. wollen wir im Rathaus wieder Unterschriften übergeben zu der von uns unterstützen Kampagne „Verbesserungen beginnen … mit der Beendigung von Verschlechterungen“, die sich gegen die Kürzungspolitik des Hamburger Senats richtet.
Bislang sind wir bei einem Stand von 5766 übergebenen Unterschriften (Stand: 02.08.2013).

Die Kampagne ist nach wie vor sehr aktuell, richtig und sehr wirksam in ihrer solidarischen Bezugnahme auf einen gemeinsam aus der Bevölkerung heraus zu realisierenden grundsätzlichen und notwendigen Politikwechsel.
Jetzt muss es darum gehen, dass wir unseren Ambitionen Nachdruck verleihen und in den Auseinandersetzungen nachlegen um neu positiv bestimmend zu sein.
Lasst uns daher wieder neu aktiv werden, Unterschriften in den Einrichtungen und in der Stadt sammeln und mit unseren Mitmenschen diskutieren, um so für alle Menschen zu verallgemeinern, dass es richtig und freudvoll ist in den Bereichen Soziales, Bildung, Gesundheit und Kultur und den hier vorhandenen öffentlichen Einrichtungen für Verbesserungen zu kämpfen und somit selbst (!) hervorzubringen.

Unterschriften Listen können im FSR Raum der Sozialen Arbeit (R.014) abgeholt werden, unterschriebene Listen in unser Postfach, oder im FSR Raum abgegeben werden.

Besichtigung KZ Gedenkstätte Neuengamme

Die Soziale Arbeit war im Dritten Reich maßgeblich an der Vernichtung von über 6 Mio. Menschen beteiligt, daher ist es wichtig sich mit den damals wirkenden Mechanismen und Ideologien auch heute noch zu beschäftigen, deshalb plant der FSR Soziale Arbeit eine Exkursion zur KZ-Gedenkstätte Neuengamme.

Die KZ-Gedenkstätte Neuengamme erinnert an die über 100 000 Menschen, die während des Zweiten Weltkrieges Häftlinge des größten Konzentrationslagers in Nordwestdeutschland waren.
Wir werden an einer 3-stündigen Führung  der Gedenkstätte teilnehmen und anschließend besteht die Möglichkeit individuell die Ausstellungen zu begehen. 

Samstag den 16. März 2013, 12:00 Uhr
KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Jean-Dolidier-Weg 7521039 Hamburg

Anmeldung:
Bitte meldet euch per Mail bei Jennifer.Koch@haw-hamburg.de an, die Teilnahme ist kostenfrei.