
Vollversammlung


Aufgrund der anstehenden Wahl des Studierendenparlaments (StuPa) am 16.11.2015 – 20.11.2015 veranstaltet der Wahlausschuss eine Kandidierendendebatte. Diese soll als Anlass dienen, gemeinsam mit den Direkt-und ListenkandidatInnen („Parteien“) ins Gespräch zu kommen. Es besteht die Möglichkeit gemeinsam Anliegen, Ziele und Ideen für die kommende Amtsperiode des Stupas zu diskutieren.
Wir laden herzlichst alle KandidatInnen, alle StudentInnen und Interessierte ein diese Veranstaltung als Gelegenheit des Austauschs und Kennenlernen der KandidtInnen zu nutzen. Darüber hinaus bieten wir den KandidatInnen die Möglichkeit, ihr Vorhaben und ihre Person vorzustellen.
Die Veranstaltung findet am 12.11.2015 am Berliner Tor 5, in Raum 1.10 um 15 Uhr statt.
Demonstration für ein neues Hochschulgesetz
Das geltende Hochschulgesetz – verantwortet vom CDU/FDP/Schill-Senat im Jahr 2003 – ist undemokratisch, politisch falsch, gesellschaftlich schädlich und juristisch verfassungswidrig. Ein konsequenter Bruch mit dieser Politik ist notwendig:
Demokratie statt Hierarchie, rationale und kooperative Entscheidungsprozesse statt Marktmechanismen und solidarisches Lernen statt restriktives Pauken.
Mit dem vorliegenden Entwurf für die Neufassung des Hamburgischen Hochschulgesetzes wird dieser Bruch nicht vollzogen. Der Entwurf muß daher weitreichend verändert werden.
Die Notwendigkeit dieser Orientierung demokratischer Wissenschaft in gesellschaftlicher
Verantwortung ist im Gesetzgebungsprozess in zahlreichen Stellungnahmen, bei dem
„Workshop“ der Behörde und bei der öffentlichen sowie der Expertenanhörung von Hochschulgremien, Personal- und Studierendenvertretungen sowie vom DGB zum Ausdruck gebracht worden. Nun gilt es, ihr mit Nachdruck zum Durchbruch zur verhelfen. Deswegen
wollen wir gemeinsam mit anderen Hamburger Hochschulen, Gewerkschaften und anderen Interessierten zu der Sitzung des Wissenschaftsausschuss, der final über das Gesetz beraten wird, eine Demonstration machen.
Der AStA der Hochschule für Angewandte Wissenschaften, das Studierendenparlament der Universität Hamburg und weitere rufen dafür unter dem Motto:
Weltoffen statt betriebswirtschaftlich
zur Demonstration für ein neues Hochschulgesetz auf.
Auftakt ist am Donnerstag, den 15. Mai 2014, um 15 Uhr
vor dem Hauptgebäude der Universität Hamburg (Edmund-Siemers-Allee 1)
Im Anschluß tagt um 17 Uhr der Wissenschaftsausschuß der Bürgerschaft zur Auswertung der Experten- und der Öffentlichen Anhörung zum Hochschulgesetz im Rathaus. Die Sitzung ist öffentlich und sollte gut besucht sein, damit die notwendigen Konsequenzen aus der in beiden Anhörungen geäußerten und begründeten Kritik gezogen werden.

2001 hat das Bundesverfassungsgericht den hochschulgesetzlich eingeführten Managementstrukturen die verfassungswidrige Entmündigung von WissenschaftlerInnen bescheinigt, voraufhin erst im Sommer letzten Jahres der politische Senat einen Entwurf für die Überarbeitung des Hamburgischen Hochschulgesetzes (HmbHG) vorgelegt hat, welcher die zukünftige Hochschulentwicklung bestimmen soll.
Dem Gesetzentwurf fehlt es bisher an einer kohärente Konzeption für die weitere Entwicklung von Bildung und Wissenschaft: Die Unternehmerische Hochschule soll entgegen einer demokratischen Gruppenhochschule immer noch Vorbild der Struktur bleiben.
Der Gesetzesentwurf muss nun weiter in der Bürgerschaft überarbeitet werden. Nach bisherigem Zeitplan soll das neue Gesetz im Juli 2014 verabschiedet werden. Bis dahin soll eine Expertenanhörung und eine öffentliche Anhörung dazu stattfinden, in denen wir als Mitglieder der Hochschulen für die Zukunft von Wissenschaft und Forschung kritisch eingreifen müssen, um eine wirkliche Redemokratisierung und Studienreform durchzusetzen.
Kommt alle zur Vollversammlung und zur Öffentlichen Anhörung:
Vollversammlung
am 25.4.2014, um 14 Uhr, in der Aula Berliner Tor 21
im Anschluss gehen wir gemeinsam zur:
Öffentliche Anhörung des Wissenschaftsausschuss
am 25.4.2014, um 17 Uhr, in der Patriotischen Gesellschaft, Trostbrücke 6, Reimarus – Saal
Wenn ihr zur gleichen Zeit Seminare habt, könnt ihr fragen, ob das Seminar gemeinsam zur Versammlung gehen will. Wir bemühen uns um Absprachen, dass keiner Nachteile wegen der Teilnahme an der VV erhält.
Wortprotokoll der Expertenanhörung des Wissenschaftsausschusses am 15. April 2014
Es ist nochmal viel los in der letzten Vorlesungswoche vor den mehr oder wenigen stressfreien Winterferien!
Der FSR hat am Donnerstag, den 19.12.2013 um 14 Uhr, eine Departmentkonferenz einberufen, die in der Kontrabar stattfinden soll!
Warum das Ganze? Warum macht der FSR sowas?
Die Departmentkonferenz ist der einzige offzielle „Raum“, wo sich alle Statusgruppen der HAW treffen und sich über aktuelle Themen des Departments austauschen (können). Dieses Semester hat eine Gruppe von Professor*innen beschlossen, dass genau diese Konferenz nur noch einmal im Semester (und zwar im Januar) stattfinden wird. Austausch, Diskussion, Partizipation sind dadurch natürlich nur sehr schwer möglich.
Aus der Kritik dieser Entscheidung heraus und vor allem weil es so viele diskussionswürdige Themen am Department gibt, hat der FSR einfach mal eine Departmentkonferenz einberufen. Finden wir sehr gut!
Hier auch schon mal die Themen, die besprochen werden:
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Damit ist aber noch nicht genug: Um die Departmentkonferenz aber vor allem das ganze Jahr ausklingen zu lassen, hat der FSR zusammen mit der Kontrabar eine Winterfeier organisiert! Ab 16 Uhr kann bei Keksen, Kuchen und Glühwein diskutiert, Musik gehört, gelacht oder geweint werden!
Kommt vorbei, wir freuen uns auf Euch!
Die Krise der Hochschulen ist durch die Einschränkungen der Mitbestimmungsmöglichkeiten ausgelöst worden. Besonders schädlich waren dabei auch die Einführung von Studiengebühren, die tiefgreifende Entdemokratisierung und die Durchsetzung eines restriktiven gestuften Studiensystems. Das Zusammenwirken dieser Elemente hat kein vorher bestehendes Problem gelöst, sondern die Unterfinanzierung, die Konkurrenz der Arbeitsbereiche, die Isolation und Anonymität im Studium und den sozialen Druck auf Lehrende und Lernende nur verschärft. Die Hochschulen brauchen jetzt deshalb eine zügige Rekonstruktion von Mitbestimmung, sozialer Offenheit und verbesserte Bedingungen für ein produktives und faires Miteinander.
Hochschulen kommt eine gesellschaftliche Verantwortung für eine friedliche, demokratische, sozial und ökologisch nachhaltige Entwicklung zu. Forschung und Lehre sollen zum gestaltenden Eingreifen in die Gesellschaft ermutigen und einer global menschenwürdigen Zivilisation dienen.
Kooperative Entscheidungsfindung auf argumentativer Grundlage als die kulturelle und strukturelle Voraussetzung für die Herausbildung und Verwirklichung emanzipatorisch eingreifender Wissenschaft muss die unternehmerische Hochschule mit ihren unproduktiven Managementstrukturen und ihrer aufreibenden Eigenverantwortungsideologie ablösen
Demokratisierung als wirklicher Bruch mit der unternehmerischen Hochschule erfordern:
Dafür ist ein demokratisches Gesetzgebungsverfahren mit öffentlichen Diskussionsforen und Anhörungen der Hochschulen und Gewerkschaften unabdingbar!
Diesen positiven Vorhaben wirken die Kürzungspläne des Hamburger Senats mit der Streichung von Professuren und Studienanfängerplätzen direkt entgegen. Begründet wird das weiterhin dogmatisch mit der Schuldenbremse – sie ist irrational und perspektivlos, weil der Mensch in seiner Entwicklung eingeschränkt wird. Die Schuldenbremse ist daher sofort zu lösen.