Refugees Welcome

Liebe Kommiliton:innen,

am 19.10.13 findet in Rostock eine landesweite Demonstration „Solidarität mit den Flüchtlingen“ statt. Wir wollen ein deutliches Zeichen der Solidarität mit allen Geflüchteten setzen und gegen die unhaltbaren rassistischen Zustände, denen Flüchtlingen in Deutschland ausgesetzt sind, demonstrieren.
Überall in Deutschland macht sich derzeit ähnlich wie vor 20 Jahren rassistische Hetze gegen Asylsuchende breit. Neben der NPD wettern auch rassistische Gruppierungen und selbsternannte Bürgerinitiativen gegen die Aufnahme von Flüchtlingen in ihrer Umgebung und versuchen diese unter anderem mit Hunderten von Unterschriften, Flyern und Petitionen energisch zu verhindern. Ähnlich wie Anfang der 1990er Jahre zeigt sich die herrschende Politik auch heute unfähig und unwillig, sich dem rassistischen Aufbegehren von BürgerInnen und Neonazis entgegenzustellen. Stattdessen werden Asylsuchende mit einer konstruierten „Einwanderung in die Sozialsysteme“ zu Sündenböcken für gesellschaftliche und soziale Probleme gemacht und das Recht auf Asyl von der neoliberalen Sparpolitik als unbezahlbar dargestellt. Dass Flüchtlinge in Deutschland nicht willkommen sind, zeigt sich an den bereits seit Jahrzehnten existierenden rassistischen Sondergesetzen, die bis heute einen grauenvollen Alltag prägen.
Während Flüchtlinge seit über einem Jahr bundesweit massiv gegen diese rassistischen Gesetze auf der Straße mit Demonstrationen, Hungerstreiks und Protestcamps ankämpfen, werden ihre Forderungen von den Behörden und der Politik ignoriert und ihr Kampf kriminalisiert. Hochschulen und alle ihre Mitglieder stehen als wissenschaftlich eingreifende Akteure der Gesellschaft in dringender Verantwortung aufklärerisch gegen die Reproduktion von Rassismus zu wirken.

Daher wollen wir am 19.10 zusammen mit Bussen aus Hamburg nach Rostock fahren (und auch zurück).
Buskarten gibt es für 5 Euro auf der Infoveranstaltung.

Alle die mitfahren wollen, oder auch sonst Interesse haben, laden wir zu einer Mobi-und Infoveranstaltung am 15.10 um 19 Uhr in der KontraBar (R.0.15) ein.

Die Facebookveranstaltung zu der Infoveranstaltung findet ihr hier: https://www.facebook.com/events/528341313917047
Weitere Infos zur Demo findet ihr hier: antifarostock.wordpress.com

Viele Grüße
euer Fachschaftsrat

Termine Direkteinträger*innenverfahren WiSe 2013

Merkblatt Direkteinträger*innen
Alle Voraussetzungen und Rahmenbedingungen zum Direkteinträger*innenverfahren


Im BA Soziale Arbeit findet vor dem Zuteilungsverfahren zu Beginn des Semesters das Direkteinträger_innenverfahren statt. Dieses Verfahren soll Studierenden mit Erziehungsverantwortung und Studierenden mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen eine den familiären Verpflichtungen oder der gesundheitlichen Beeinträchtigung angepasste Studiengestaltung ermöglichen. Studierende mit Kind und Studierende mit Behinderungen/ chronischen Erkrankungen können sich direkt in die Seminarlisten der Lehrveranstaltungen eintragen lassen.

Für Studienanfänger_innen findet regelmäßig vor Semesterstart eine Infoveranstaltung bzgl. des Direkteinträger_innenverfahrens statt. Hier werden Infos bzgl. der Stundenplangestaltung und Beratung angeboten.

Weitere Infos zum Direkteinträger_innenverfahren findet ihr unter 
Interessenvertretung Studierender Eltern (ISE)
und
Studieren mit Behinderung 

Verbesserungen beginnen mit Beendigung von Verschlechterungen

Nach wie vor stellt die vom Senat verfolgte Linie aus Schuldenbremsenorientierung ein ernstzunehmendes und zu überwindendes Hindernis für die Verwirklichung weitreichender positiver Ambitionen dar. Dementgegen geht es ebenfalls nach wie vor darum aus den Einrichtungen, Institutionen und Organisationen heraus für ihre jeweilige spezifische gesellschaftliche Bedeutsamkeit Partei zu ergreifen und gemeinsam unsere Ansprüche für eine allgemeinwohl- und friedensorientierte Entwicklung für alle zu heben. Dafür darf es in den öffentlichen Einrichtungen für Soziales, Bildung, Kultur und Gesundheit keine weiteren Verschlechterungen geben. Seit November 2012 engagieren wir uns zusammen mit anderen Hoschulmitgliedern in einem Bündnis mit Gewerkschaften, Sozialverbänden und anderen Aktiven mit der Unterschriftenkampagne „Verbesserungen beginnen mit der Beendigung von Verschlechterungen“ für die Zurücknahme der Schuldenbremse.

Am 15.10. wollen wir im Rathaus wieder Unterschriften übergeben zu der von uns unterstützen Kampagne „Verbesserungen beginnen … mit der Beendigung von Verschlechterungen“, die sich gegen die Kürzungspolitik des Hamburger Senats richtet.
Bislang sind wir bei einem Stand von 5766 übergebenen Unterschriften (Stand: 02.08.2013).

Die Kampagne ist nach wie vor sehr aktuell, richtig und sehr wirksam in ihrer solidarischen Bezugnahme auf einen gemeinsam aus der Bevölkerung heraus zu realisierenden grundsätzlichen und notwendigen Politikwechsel.
Jetzt muss es darum gehen, dass wir unseren Ambitionen Nachdruck verleihen und in den Auseinandersetzungen nachlegen um neu positiv bestimmend zu sein.
Lasst uns daher wieder neu aktiv werden, Unterschriften in den Einrichtungen und in der Stadt sammeln und mit unseren Mitmenschen diskutieren, um so für alle Menschen zu verallgemeinern, dass es richtig und freudvoll ist in den Bereichen Soziales, Bildung, Gesundheit und Kultur und den hier vorhandenen öffentlichen Einrichtungen für Verbesserungen zu kämpfen und somit selbst (!) hervorzubringen.

Unterschriften Listen können im FSR Raum der Sozialen Arbeit (R.014) abgeholt werden, unterschriebene Listen in unser Postfach, oder im FSR Raum abgegeben werden.

Stellungnahme zum Entwurf eines neuen Hochschulgesetzes

Die Krise der Hochschulen ist durch die Einschränkungen der Mitbestimmungsmöglichkeiten ausgelöst worden. Besonders schädlich waren dabei auch die Einführung von Studiengebühren, die tiefgreifende Entdemokratisierung und die Durchsetzung eines restriktiven gestuften Studiensystems. Das Zusammenwirken dieser Elemente hat kein vorher bestehendes Problem gelöst, sondern die Unterfinanzierung, die Konkurrenz der Arbeitsbereiche, die Isolation und Anonymität im Studium und den sozialen Druck auf Lehrende und Lernende nur verschärft. Die Hochschulen brauchen jetzt deshalb eine zügige Rekonstruktion von Mitbestimmung, sozialer Offenheit und verbesserte Bedingungen für ein produktives und faires Miteinander.

Hochschulen kommt eine gesellschaftliche Verantwortung für eine friedliche, demokratische, sozial und ökologisch nachhaltige Entwicklung zu. Forschung und Lehre sollen zum gestaltenden Eingreifen in die Gesellschaft ermutigen und einer global menschenwürdigen Zivilisation dienen.

Kooperative Entscheidungsfindung auf argumentativer Grundlage als die kulturelle und strukturelle Voraussetzung für die Herausbildung und Verwirklichung emanzipatorisch eingreifender Wissenschaft muss die unternehmerische Hochschule mit ihren unproduktiven Managementstrukturen und ihrer aufreibenden Eigenverantwortungsideologie ablösen

Demokratisierung als wirklicher Bruch mit der unternehmerischen Hochschule erfordern: 

  • Die Abschaffung des Hochschulrates und die Einführung eines Konzils,
  • Die verbindliche Wiedereinführung von demokratischen Gremien auf
    Fachbereichsebene und ihre finanzielle Ermöglichung,
  • Abschaffung der Ziel- und Leistungsvereinbarungen und der „leistungsorientierten“ Mittelvergabe zugunsten einer bedarfsorientierten Mittelverteil
  • Die Stärkung der Gremien und die Rückführung von Leitungsfunktionen auf Koordinierungs- und Sprecher*innenfunktionen,
  • Ein Absehen von Zwangsexmatrikulation und Zwangsfristen zur Ermöglichung kontinuierlicher demokratischer Beteiligung aller,
  • Die kombinierte Zulassung zu Bachelor und Master und die Ermöglichung der Rückkehr zu klassischen Studiengängen (Diplom, Magister, Staatsexamen)
  • Die Abschaffung der Verwaltungsgebühren,
  • Das politische Mandat der Verfassten Studierendenschaft und die Stärkung der FSRe,

Dafür ist ein demokratisches Gesetzgebungsverfahren mit öffentlichen Diskussionsforen und Anhörungen der Hochschulen und Gewerkschaften unabdingbar!

Diesen positiven Vorhaben wirken die Kürzungspläne des Hamburger Senats mit der Streichung von Professuren und Studienanfängerplätzen direkt entgegen. Begründet wird das weiterhin dogmatisch mit der Schuldenbremse – sie ist irrational und perspektivlos, weil der Mensch in seiner Entwicklung eingeschränkt wird. Die Schuldenbremse ist daher sofort zu lösen.

Projektwoche SoSe 13

11:00 – 13:00 Uhr: Podiumsdiskussion
mit Timm Kunstreich, Prof. Dr. Marion Panitztsch-Wiebe, VertreterInnen aus dem AKS und aus der Praxis.
Folgenden Fragen wollen wir hierbei nachgehen:
Ist-Zustand: Inwieweit ist Soziale Arbeit politisch?
Notwendigkeit: Inwieweit ist politisches Handeln aktuell notwendig?
Ausblick: Welche Möglichkeiten des politischen Handelns gibt es? Wozu?

13:00 – 14:00 Uhr: Mittagspause

14:00 – 15:30 Uhr: Workshops
Inhaltlich beziehen sich die Workshops auf politische Handlungsfelder der Sozialen Arbeit.

Workshop I · Prof. Dr. Kalpaka & Herr Treber ·
Kritische Psychologie in Bezug auf Handlungsfähigkeit in der neoliberaler Ausbildung der Sozialen Arbeit an der Hochschule

Workshop II · Deutscher Berufsverband Soziale Arbei [J]DBSH ·
Soziale Arbeit und dessen gewerkschaftliche Perspektive

Workshop III · Arbeitskreis kritische Sozialarbeit (AKS) ·
Die Parteiliche Soziale Arbeit

Workshop IV · Alumnis ·
Errungenschaften und Kämpfe der Sozialen Arbeit in den 68ern bis heute

16:00- 17:30 Uhr: Abschlussrunde

18:00- 22:00 Uhr: Grillen und Chillen

Für Grillgut, Getränke, sowie DJs wird gesorgt sein, sodass einem gemeinsamen Ausklang draußen auf dem Campus nichts mehr im Wege steht.

Die Versammlungsstätte wird den ganzen Tag über geöffnet sein. Hier können wir uns nach den Workshops und in den Pausen an der Buttonmaschine, sowie an einer Siebdruckmaschine kreativ ausleben! Gerne könnt ihr auch eigene zu bedruckende Stoffe mitnehmen.

Der Ort ist: HAW Hamburg, Fakultät Wirtschaft und Soziales: Alexanderstraße 1. Die Versammlungsstätte ist im EG, neben der Cafeteria.

Besichtigung KZ Gedenkstätte Neuengamme

Die Soziale Arbeit war im Dritten Reich maßgeblich an der Vernichtung von über 6 Mio. Menschen beteiligt, daher ist es wichtig sich mit den damals wirkenden Mechanismen und Ideologien auch heute noch zu beschäftigen, deshalb plant der FSR Soziale Arbeit eine Exkursion zur KZ-Gedenkstätte Neuengamme.

Die KZ-Gedenkstätte Neuengamme erinnert an die über 100 000 Menschen, die während des Zweiten Weltkrieges Häftlinge des größten Konzentrationslagers in Nordwestdeutschland waren.
Wir werden an einer 3-stündigen Führung  der Gedenkstätte teilnehmen und anschließend besteht die Möglichkeit individuell die Ausstellungen zu begehen. 

Samstag den 16. März 2013, 12:00 Uhr
KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Jean-Dolidier-Weg 7521039 Hamburg

Anmeldung:
Bitte meldet euch per Mail bei Jennifer.Koch@haw-hamburg.de an, die Teilnahme ist kostenfrei. 

Verbesserungen beginnen… mit Beendigung der Verschlechterungen

Seit Jahren werden auch in Hamburg – einer der reichsten Städte der Welt – völlig unnötig öffentliche Ausgaben fürSoziales, Bildung, Kultur und Gesundheit gekürzt. „Das hat schweren Schaden angerichtet. Die aktuelle Haushaltsplanung des Hamburger Senats wird der erforderlichen Umkehr nicht gerecht. Gewerkschaften, Sozialverbände und verschiedene Einrichtungen begehren zunehmend solidarisch für eine menschenwürdige Entwicklung auf.“

Auch der AStA der HAW Hamburg engagiert sich, gemeinsam mit den UnterstützerInnen der Kampagne „Verbesserungen beginnen…“, gegen die geplanten Kürzungen im Bereich Bildung, Kultur, Soziales und Gesundheit, die im Dezember mit der Hamburger Haushalt beschlossen werden sollen.

Diese Kürzungen wollen wir so jedoch nicht hinnehmen und rufen daher dazu auf, euch an der Demonstration „Verbesserungen beginnen… mit der Beendigung der Verschlechterungen“ zu beteiligen!

Wann: Dienstag, 11.12.2012, um 12:00 Uhr
Wo: HAW – Berliner Tor 5
        Von hier aus werden wir zum Hachmannplatz laufen und uns dort mit dem
        zweiten Demozug der Uni Hamburg zu treffen. Gemeinsam wird dann über die
        Mönckebergstraße zum Ballindamm gelaufen, wo dann die
        Unterschriftensammlungen abgegeben werden!

ERSCHEINT ZAHLREICH, WIR FREUEN UNS AUF EUCH!!!