Internationale Solidarität: „Nein zum Krieg in der Ukraine – Gemeinsam für den Frieden“

Die Situation um den Konflikt in der Ukraine eskaliert täglich weiter. Die Faschisten der „Svoboda“-Partei und des „Rechten Sektors“ terrorisieren die Bevölkerung – vor allem GewerkschafterInnen und AntifaschistInnen – geduldet durch EU, NATO, Bundesregierung und fast alle Bundestagsparteien. Luftwaffe, Artillerie und Panzer des ukrainischen Militärs feuern auf die Zivilbevölkerung und eskalieren den Konflikt und werden dabei vom „Westen“ ermuntert. Die deutsche Bundesregierung spielt in der Ukraine-Krise ein verantwortungsloses und gefährliches Spiel. Sie paktiert mit der erst in den letzten Tagen zurückgetretenden Regierung in Kiew, an der auch nach den Neuwahlen Faschisten beteiligt waren. Schon seit Jahren wird mit Geheimdiensten, Stiftungen (Konrad-Adenauer, Friedrich-Naumann, Heinrich-Böll u.a.), Waffen und Geldern aggressiv von außen interveniert, um gewaltsam geostrategische und wirtschaftliche Vorteile zu erlangen. Über 200.000 Menschen sind auf der Flucht. Dagegen regt sich in der Ukraine und weltweit massiv Widerstand.

Außenpolitisch wollte die EU mit dem Assoziierungsabkommen die Ukraine in ihren Machtbereich holen und in das militärische Konzept der „NATO-Osterweiterung“ einbinden.
Die soziale Ungleichheit innerhalb der Ukraine ist die innenpolitische Seite des Konflikts.Die Bevölkerung ist in den letzten Jahrzehnten von wechselnden Despoten und Oligarchen durch eine enorme Umverteilung von unten nach oben ausgeplündert worden. Die „Maidan-Proteste“, die sich ursprünglich an der miserablen sozialen Lage entzündet hatten, wurden durch Oligarchen, Militaristen und Nationalisten instrumentalisiert, um die großen privaten Vermögen vor den berechtigten Forderungen nach Umverteilung zu schützen.
Das inzwischen von der Regierung Poroschenko unterzeichnete Assoziierungsabkommen bedeutet weitere Kürzungen und Privatisierungen zu Lasten der Bevölkerung, wie man sie besonders drastisch aus Griechenland, Portugal, Italien und Spanien kennt. Bereits jetzt sind die Lebenshaltungskosten in der Ukraine erheblich gestiegen, während die Löhne und Gehälter von einem ohnehin niedrigen Niveau weiter sinken.
Stattdessen gilt es soziale Bedingungen herzustellen, die allen Menschen ein Leben in Würde ermöglichen.

Weder militärische noch verbale Aufrüstung kann zur Lösung dieses Konflikts führen. In einer solchen Situation wäre es Aufgabe der „Friedenspreisträgerin“ EU und der Bundesregierung für De-Eskalierung zu sorgen.
Ein Weg aus der Krise kann nur über politische Verhandlungen gefunden werden.

Dafür ist unter Anderem erforderlich:

  • Schluss mit dem Säbelrasseln auf allen Seiten
  • Strikte Einhaltung des Völkerrechts in allen internationalen Konflikten
  • Keine Sanktionen, dafür Diplomatie und tatsächliche Kooperation
  • Die Zusammenarbeit mit faschistischen Kräften muss beendet und die rechten Banden entwaffnet und verboten werden
  • Die Einstellung aller Waffenexporte in die Region und atomare wie allgemeine Abrüstung aller Länder (auch durch die Einführung von Zivilklauseln an allen Hochschulen)
  • Keine Erweiterung der NATO, sondern ihre Auflösung
  • die Beendigung der Einmischung aller ausländischen Staaten in die ukrainischen Angelegenheiten, damit die Bevölkerung über ihre Angelegenheiten demokratisch selbst entscheiden kann,
  • den Einzug der Vermögen der Oligarchen, um Investitionen in die Infrastruktur des Landes zu ermöglichen, Arbeitsplätze zu schaffen und für alle Menschen in der Ukraine soziale Sicherheit zu gewährleisten.

Unsere Solidarität gilt allen demokratischen und antifaschistischen Kräften in der Ukraine und darüber hinaus, die sich mutig für Frieden und Völkerverständigung und sozialen Fortschritt einsetzen!

Daher rufen wir zur breiten Beteiligung auf:

Demonstration „Nein zum Krieg in der Ukraine – Gemeinsam für Frieden“
am 28. Juli 2014 um 17.00 Uhr
Start vom „Kriegsklotz“ am Dammtor zum Gerhard-Hauptmann-Platz

Weltoffen statt betriebswirtschaftlich!

Demonstration für ein neues Hochschulgesetz

Das geltende Hochschulgesetz – verantwortet vom CDU/FDP/Schill-Senat im Jahr 2003 – ist undemokratisch, politisch falsch, gesellschaftlich schädlich und juristisch verfassungswidrig. Ein konsequenter Bruch mit dieser Politik ist notwendig:
Demokratie statt Hierarchie, rationale und kooperative Entscheidungsprozesse statt Marktmechanismen und solidarisches Lernen statt restriktives Pauken.
Mit dem vorliegenden Entwurf für die Neufassung des Hamburgischen Hochschulgesetzes wird dieser Bruch nicht vollzogen. Der Entwurf muß daher weitreichend verändert werden.

Die Notwendigkeit dieser Orientierung demokratischer Wissenschaft in gesellschaftlicher
Verantwortung ist im Gesetzgebungsprozess in zahlreichen Stellungnahmen, bei dem
„Workshop“ der Behörde und bei der öffentlichen sowie der Expertenanhörung von Hochschulgremien, Personal- und Studierendenvertretungen sowie vom DGB zum Ausdruck gebracht worden. Nun gilt es, ihr mit Nachdruck zum Durchbruch zur verhelfen. Deswegen
wollen wir gemeinsam mit anderen Hamburger Hochschulen, Gewerkschaften und anderen Interessierten zu der Sitzung des Wissenschaftsausschuss, der final über das Gesetz beraten wird, eine Demonstration machen.

Der AStA der Hochschule für Angewandte Wissenschaften, das Studierendenparlament der Universität Hamburg und weitere rufen dafür unter dem Motto:
Weltoffen statt betriebswirtschaftlich

zur Demonstration für ein neues Hochschulgesetz auf.

Auftakt ist am Donnerstag, den 15. Mai 2014, um 15 Uhr
vor dem Hauptgebäude der Universität Hamburg (Edmund-Siemers-Allee 1)

Im Anschluß tagt um 17 Uhr der Wissenschaftsausschuß der Bürgerschaft zur Auswertung der Experten- und der Öffentlichen Anhörung zum Hochschulgesetz im Rathaus. Die Sitzung ist öffentlich und sollte gut besucht sein, damit die notwendigen Konsequenzen aus der in beiden Anhörungen geäußerten und begründeten Kritik gezogen werden.

Tanzen.Besetzen.Mieten zerfetzen!

Raven gegen Wohnungsnot“ geht in die 2. Runde!

Nachdem wir schon letztes Jahr eine grandiose Nachttanzdemo gemacht haben, möchten wir auch dieses Jahr mit Euch die „Verhältnisse zum Tanzen“ bringen! Wir haben genug von teuren Mieten! Wir haben genug von Zwangsräumungen! Wir haben genug von Notunterkünfte,wie Turnhallen! Wir haben genug von Olaf Scholz und seiner SPD! Wir sagen: Schluss damit! Nicht mit uns!

Seid dabei am 18.10.13, wenn wir durch die Stadt ziehen, tanzen, laut sind, bunt sind, kreativ sind.

****Line up****
Hoppe,Baskind, Flexxi (Rotzige Beatz)
Harre (Click)
PunktPunkt (Like Birdz)

Refugees Welcome

Liebe Kommiliton:innen,

am 19.10.13 findet in Rostock eine landesweite Demonstration „Solidarität mit den Flüchtlingen“ statt. Wir wollen ein deutliches Zeichen der Solidarität mit allen Geflüchteten setzen und gegen die unhaltbaren rassistischen Zustände, denen Flüchtlingen in Deutschland ausgesetzt sind, demonstrieren.
Überall in Deutschland macht sich derzeit ähnlich wie vor 20 Jahren rassistische Hetze gegen Asylsuchende breit. Neben der NPD wettern auch rassistische Gruppierungen und selbsternannte Bürgerinitiativen gegen die Aufnahme von Flüchtlingen in ihrer Umgebung und versuchen diese unter anderem mit Hunderten von Unterschriften, Flyern und Petitionen energisch zu verhindern. Ähnlich wie Anfang der 1990er Jahre zeigt sich die herrschende Politik auch heute unfähig und unwillig, sich dem rassistischen Aufbegehren von BürgerInnen und Neonazis entgegenzustellen. Stattdessen werden Asylsuchende mit einer konstruierten „Einwanderung in die Sozialsysteme“ zu Sündenböcken für gesellschaftliche und soziale Probleme gemacht und das Recht auf Asyl von der neoliberalen Sparpolitik als unbezahlbar dargestellt. Dass Flüchtlinge in Deutschland nicht willkommen sind, zeigt sich an den bereits seit Jahrzehnten existierenden rassistischen Sondergesetzen, die bis heute einen grauenvollen Alltag prägen.
Während Flüchtlinge seit über einem Jahr bundesweit massiv gegen diese rassistischen Gesetze auf der Straße mit Demonstrationen, Hungerstreiks und Protestcamps ankämpfen, werden ihre Forderungen von den Behörden und der Politik ignoriert und ihr Kampf kriminalisiert. Hochschulen und alle ihre Mitglieder stehen als wissenschaftlich eingreifende Akteure der Gesellschaft in dringender Verantwortung aufklärerisch gegen die Reproduktion von Rassismus zu wirken.

Daher wollen wir am 19.10 zusammen mit Bussen aus Hamburg nach Rostock fahren (und auch zurück).
Buskarten gibt es für 5 Euro auf der Infoveranstaltung.

Alle die mitfahren wollen, oder auch sonst Interesse haben, laden wir zu einer Mobi-und Infoveranstaltung am 15.10 um 19 Uhr in der KontraBar (R.0.15) ein.

Die Facebookveranstaltung zu der Infoveranstaltung findet ihr hier: https://www.facebook.com/events/528341313917047
Weitere Infos zur Demo findet ihr hier: antifarostock.wordpress.com

Viele Grüße
euer Fachschaftsrat

Verbesserungen beginnen… mit Beendigung der Verschlechterungen

Seit Jahren werden auch in Hamburg – einer der reichsten Städte der Welt – völlig unnötig öffentliche Ausgaben fürSoziales, Bildung, Kultur und Gesundheit gekürzt. „Das hat schweren Schaden angerichtet. Die aktuelle Haushaltsplanung des Hamburger Senats wird der erforderlichen Umkehr nicht gerecht. Gewerkschaften, Sozialverbände und verschiedene Einrichtungen begehren zunehmend solidarisch für eine menschenwürdige Entwicklung auf.“

Auch der AStA der HAW Hamburg engagiert sich, gemeinsam mit den UnterstützerInnen der Kampagne „Verbesserungen beginnen…“, gegen die geplanten Kürzungen im Bereich Bildung, Kultur, Soziales und Gesundheit, die im Dezember mit der Hamburger Haushalt beschlossen werden sollen.

Diese Kürzungen wollen wir so jedoch nicht hinnehmen und rufen daher dazu auf, euch an der Demonstration „Verbesserungen beginnen… mit der Beendigung der Verschlechterungen“ zu beteiligen!

Wann: Dienstag, 11.12.2012, um 12:00 Uhr
Wo: HAW – Berliner Tor 5
        Von hier aus werden wir zum Hachmannplatz laufen und uns dort mit dem
        zweiten Demozug der Uni Hamburg zu treffen. Gemeinsam wird dann über die
        Mönckebergstraße zum Ballindamm gelaufen, wo dann die
        Unterschriftensammlungen abgegeben werden!

ERSCHEINT ZAHLREICH, WIR FREUEN UNS AUF EUCH!!!